Ministerpräsident Erdogan kritisiert Deutschpflicht

Wann? 02.11.2011

Wo? Bundestag, Berlin DE
Berlin: Bundestag | "Wir fühlen uns im Stich gelassen"

Es soll ein Festakt in Berlin werden - doch der türkische Ministerpräsident Erdogan packt zum 50-jährigen Jubiläum des Anwerbeabkommens ein Paket von Forderungen und Kritik aus. Die Deutschpflicht für Zuzügler verletze die Menschenwürde, die doppelte Staatsbürgerschaft sei überfällig - und man wolle mehr Unterstützung beim Thema EU-Beitritt. Die Grünen sprechen von "unerträglicher Stimmungsmache".

Vor seinem Zusammentreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die Bundesregierung scharf kritisiert. Sie mache Fehler bei der Integration und unterstütze die Türkei nicht ausreichend beim angestrebten EU-Beitritt, sagte er der "Bild"-Zeitung. Die Grünen im Bundestag warfen dem Premier "unerträgliche Stimmungsmache" gegen Deutschland vor.
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