Fightnight in Heidelberg

Adriane Schneider
 

Heidelberg: Rhein-Neckar-Halle | Die Biest Fightnight setzt zur 6.ten Runde an und öffnet für Euch die Türen der Rhein-Neckar-Halle für ein außergewöhnliches Event.

Freut Euch auf sechs A-Class-Fights, davon zwei Pro-Interkontinental Titelkämpfe und zwei Titelkämpfe um die Deutsche Profimeisterschaft nach K1 Rules und Freundschaftsfights zwischen deutschen und englischen Fightern im Abendprogramm ab 18:00 Uhr !

Zusätzlich wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ab 15:00 Uhr mit Undercard Fights im Boxen und Kickboxen nach K1 Rules, eine spektakuläre Wrestling Show und musikalische Unterstützung durch "Twist of Fate" geboten.

"Sportlich, hart und fair wird die Biest Fightnight werden"- verspricht Biest Promotion.

"Wir werden unseren Zuschauern Kämpfe auf sehr hohem Niveau präsentieren. Biest Fight Promotion hat sowohl die amtierenden Weltmeister aus Deutschland, Alexander Schmitt und Adriane Schneider, als auch Profifighter Jake Bostwick aus England, Ricky McCall aus den USA, Sarah Debaib aus den Niederlanden und Leo Zulic aus Deutschland für die Biest Fight Night 6 verpflichtet.

Tickets sind online oder wie immer direkt im Boxgymnasium in der Redtenbacher Str. 5 in 69126 Heidelberg zu erwerben. VIP-Tickets sind nur auf persönliche Anfrage erhältlich.


Was ist Eigentlich K1 oder Muay Thai

K-1 ist ein in den 1980er Jahren entstandenes Kampfsport-Regelwerk mit dem Ziel, Kämpfer aus verschiedenen Kampfkünsten sinnvoll gegeneinander antreten lassen zu können. Es wurde von Kazuyoshi Ishii in Japan erfunden. K-1 kombiniert Techniken aus dem Boxen, Karate, Muay Thai, Taekwondo, Kickboxen, Savate und vielen anderen Kampfsportarten. Nicht zu verwechseln ist das K-1-Regelwerk mit der damit zusammenhängenden K-1-Organisation die von der FEG (Fighting & Entertainment Group) veranstaltet wird. Veranstaltungen oder einzelne Kämpfe können nach K-1-Regeln bestritten werden, ohne etwas mit der K-1-Organisation zu tun zu haben. Diese ohnehin schon komplizierten Umstände, zusätzlich mit der Tatsache, dass K-1 für Laien ohnehin schon schwer von Muay Thai oder Kickboxen zu unterscheiden ist, führt zu zahlreichen Missverständnissen.

Das „K“ leitet sich von den vielen Kampfsportarten, die als Anfangsbuchstaben ein „K“ enthalten, ab (Karate, Kung-Fu, Kempo, Kickboxen; alle Teil der Kakutogi Familie, was in etwa Kampfsport bedeutet). Zudem ist es ein Wortspiel mit der Abkürzung der Formel 1 (F1), daher rührt auch die Turnierbezeichnung „K-1 Grand Prix“.

Fälschlicherweise wird oft angenommen K-1 sei eine eigene Kampfkunst, jedoch messen sich im K-1 hauptsächlich Vertreter verschiedener Kampfsportarten, welche sich an die gemeinsamen Regeln halten. Es ist also vielmehr als eigene Wettkampf-Art einzustufen. Nicht zulässig sind zum Beispiel das Clinchen oder der Einsatz von Knie bzw. Ellbogen (aus dem Muay Thai) und Würfe (aus dem Bodenkampf) .

K-1-Kämpfe sind im Turniermodus auf drei Runden zu je drei Minuten, mit möglicher Verlängerung auf bis zu fünf Runden, festgelegt. Diese relativ geringe Rundenzahl hängt mit der Turnierregelung zusammen, die nach dem Ausscheidungsprinzip verläuft, so dass ein Kämpfer an einem Abend bis zu drei Kämpfe absolvieren muss. Abweichungen sind möglich, im Allgemeinen ist die Kampfzeit von der Klasse der Kämpfer abhängig und ob es sich um einen Turnierkampf handelt, oder nicht. Die vielfältigen und gefährlichen Angriffsmöglichkeiten, die die Chance auf einen langen Kampf ohnehin vermindern, sind ein Grund für die im Vergleich zum Boxen oder Kickboxen kurzen Kampfzeiten.

Das größte K-1-Turnier der Welt, „K-1 World Grand Prix Finale“, findet einmal jährlich in Tokio im Tokyo Dome statt.

Im Fernsehen ist K-1 in Europa auf dem TV-Sender Eurosport zu sehen.
Das grundlegende Ziel beim K-1 ist es, wie bei anderen Vollkontaktsportarten, durch Knockout oder Kampfrichterentscheidung zu gewinnen. Drei Kampfrichter vergeben für getroffene Schläge Punkte, welche bei einem Kampf über die volle Distanz, über Sieg und Niederlage bestimmen.
Folgende Aktionen werden beim K-1 als Regelverstoß erachtet (stark gekürzte Fassung):

Schläge auf verbotene Körperpartien, wie Tiefschläge oder schläge auf das Knie, auf den Hinterkopf und den Rücken
Schläge mit Kopf oder Ellbogen
Würfe und Aufgabegriffe
Würgen und Beißen
Attacken auf einen am Boden liegenden oder aufstehenden Gegner
Angreifen des Gegners, nachdem der Ringrichter eine Pause deklariert hat
Festhalten der Seile
Beleidigungen gegenüber dem Ringrichter, oder dem Gegner
Der Versuch, den Gegner aus dem Ring zu werfen
Freiwilliges Verlassen des Ringes während des Kampfes
Passives Kampfverhalten, einschließlich durchgehendem Klammern
Mehr als eine Attacke während des Festhaltens des Gegnerischen Fußes oder Nackens mit beiden Händen (eine Aktion, loslassen)

Ein Kämpfer wird folgendermaßen bestraft:

„Belehrung“ - Belehrungen werden ausschließlich bei leichten Vergehen ausgesprochen
„Warnung“ - Bei Regelverstößen
„Punktabzug“ - Zwei Warnungen ergeben einen Punktabzug, harte und offensichtlich beabsichtigte Fouls können einen sofortigen Punktabzug nach sich ziehen
„Disqualifikation“ - Nach wiederholten Vergehen wird der Kampf abgebrochen und der Benachteiligte zum Sieger erklärt

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