Mit Bundesligaaufstieg im Rücken in die neue Flugsaison

Reinheimer Segelflieger freuen sich über den Aufstieg in die 2. Segelflugbundesliga
Die neue Segelflugsaison steht vor der Türe und die Segelflugpiloten der FSVO Reinheim sind in diesem Jahr besonders motiviert. Nach einem Jahr Qualifikationsliga haben die Reinheimer in der vergangenen Flugsaison den direkten Wiederaufstieg in die 2. Segelflugbundesliga erreicht. Mit konstant guten Leistungen über die gesamte Flugsaison sicherten sich die Südhessen den Aufstieg mit einem dritten Platz von knapp 500 konkurrierenden Vereinen in der Qualifikationsliga hinter der LSV Homberg/Ohm und dem Aero-Club Berlin.
Dabei kommt es auf Geschwindigkeit an: die Piloten versuchen in einem Zeitfenster von zweieinhalb Stunden Wetter und Landschaft optimal zu nutzen, um mit Hilfe von Aufwinden eine möglichst große Distanz mit ihren Flugzeugen zurückzulegen. Die resultierende Durchschnittgeschwindigkeit ist der Maßstab für die Rangfolge jeder einzelnen Wertungsrunde. Für jeden teilnehmenden Verein werden die schnellsten drei Piloten gewertet und deren Geschwindigkeiten addiert. Darauf ergibt sich für jeden „Spieltag“ eine Platzierung nach erflogenen Geschwindigkeiten, die mit Punkten honoriert wird. Während der kompletten Flugsaison kämpfen die Vereine so um Punkte, um entweder glücklicher Aufsteiger in die 1. Liga zu sein, oder mit anderen Vereinen um den Abstieg zu ringen.
"Von Beginn an konnten wir uns in der Spitzengruppe festsetzen" erklärt der Vereinsvorsitzende Kurt Kröll den Erfolg. "Da Leistungssegelflug nicht das Thema einer kleinen Gruppe ist, sondern sich viele Piloten am Ligawettstreit beteiligen, gelang es uns oft, drei gute Wertungsflüge pro Runde einzureichen." Insgesamt erfolgen die Reinheimer Segelflieger in der vergangenen Saison über 37.000 Kilometer und umrundeten damit fast einmal die Erde - nur mit Sonnenkraft. Der schnellste Reinheimer Flug der Saison gelang Bernhard Nacke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 116 km/h.
Wer sich für eine Pilotenausbildung bei den Reinheimer Segelfliegern interessiert, der kann sich auf www.fsvor.com umfassend informieren. Bei einem Besuch am Segelflugplatz geben die Flieger gerne persönlich Auskunft.
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