Schwäne in der Kandel in Erfelden

Riedstadt: Im Rheinfeld | Seit einiger Zeit beobachten die Bootsfahrer des Yachtclub Darmstadt eine kleine Schwanenfamilie. Zu Beginn waren es noch sechs Küken, jetzt allerdings hat sich die Anzahl der Jungen auf fünf vermindert. Umso mehr Aufmerksamkeit ist ihnen gewiss. Alle hoffen, dass sie uns noch viel Freude durch ihre Besuche machen.


"Schwäne ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen, die vom Gewässergrund geholt werden. Wenn sie an Land gehen, fressen Schwäne auch am Ufer wachsende Pflanzen. Daneben werden zu einem weit geringeren Anteil Wasserinsekten, Mollusken, kleine Fische und Amphibien aufgenommen.
Die Paare binden sich für das ganze Leben. Dass sich Paare trennen, ist demnach extrem selten. Dementsprechend ist es schwierig für ältere Schwäne, die ihren Partner verloren haben, einen neuen Partner zu finden.
Die meisten Schwäne sind Einzelgänger, deshalb verteidigen Höckerschwäne für gewöhnlich erbittert ihr Revier. Bei Verletzung des Territoriums durch einen anderen Schwan kann es zu einem tödlichen Kampf kommen. Allerdings können selbst Höckerschwäne, wenn die Population sehr groß wird und Nahrung ausreichend vorhanden ist, verträglicher werden und in kleinen Kolonien brüten.
Das Nest der Schwäne wird aus Wasserpflanzen, Gräsern und Zweigen errichtet und ist oft von beachtlicher Größe. Da ein Paar dasselbe Nest immer wieder nutzt, kann es sich von Jahr zu Jahr vergrößern. Gebrütet wird dann allein vom Weibchen, nur beim Trauerschwan beteiligt sich hieran auch das Männchen. Gelegt werden vier bis sechs (selten ein bis elf) Eier, die etwa 40 Tage bebrütet werden. Die Jungen werden von beiden Partnern begleitet. Gelegentlich werden sie auf dem Rücken transportiert. Flügge gewordene Schwäne bleiben meist bis zur nächsten Fortpflanzungsperiode in einem Verband mit den Elternvögeln". (vgl. Wikipedia)

"Schwäne füttern: Schwäne kann man im Winter, aber nur wenn wirklich alles zugefroren ist, mit Körnerfutter wie Gerste, Hafer, Weizen, Mais oder Hühnerkörnerfutter sowie mit Salat und geschnittenen Apfelstücken, auch gedünsteten Möhren oder Mais füttern. Alte Brotreste, Brötchen, Sandwichscheiben, Kekse oder sonstige vom Menschen genutzte Nahrung sind für die Schwäne und alle anderen Entenvögel im Winter ungeeignet und können zu schweren Erkrankungen der Vögel führen! Darüber hinaus gilt; ganzjährig ist das Füttern von Schwänen und allen anderen Entenvögel untersagt". (vgl. http://www.killikus.de/schwaene-schwan/)

Text und Fotos: Almut Lauenstein

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