Angehende Ahmadi Muslim-Imame spenden Blut in Riedstadt

Gruppenfoto der Angehenden Ahmadiyya Muslime Imame in Riedstadt während der Blutspendeaktion.
Riedstadt-Leeheim. Am 07.01.13 versammelten sich junge Muslime der Ahmadiyya Muslim Jamaat, die sich als Reformgemeinde des Islams versteht, in Leeheim zur Blutspendeaktion des DRK. 11 junge, motivierte Studenten der „Jamia Ahmadiyya Deutschland", des neu eröffneten Instituts für islamische Sprachen und Theologie in Riedstadt-Goddelau nahmen an der örtlichen Blutspendeaktion teil. ,,Wir wollen Riedstadt bereichern und durch Anwendung der Lehre des Islams dem Gemeinwohl dienen", so Zeshan Naeem, angehender Imam des Instituts. Dies erklärte er durch einen Vers im Koran: „Wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten." (Koran Sure 5: Vers 33)
Deshalb organisiert die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat „Khuddam-ul-Ahmadiyya" (Ahmadi Jugendliche von 16-40) in ihrer Abteilung ,,Khidmat-e-Khalq" (Dienst an die Menschheit) regelmäßig Aktionen wie diese und ruft zu wohltätigen Zwecken auf.
„Tugenden wie Hilfs- und Opferbereitschaft sind ein wesentlicher Bestandteil der Lehre des Islam", sagt Sadiq Ahmad Butt, Vorsitzender der Jugendorganisation der Studenten. „Deshalb hatte sich jeder Spender verpflichtet gefühlt, auch in dieser Hinsicht einen Dienst an die Menschheit zu erbringen."
Die „Jamia Ahmadiyya Deutschland" wurde am l 7.Dezember 2012 in Riedstadt-Goddelau eingeweiht. Zu diesem Anlass war auch das weltweite Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat Hadhrat Mirza Masroor Ahmad anwesend. Zum jetzigen Zeitpunkt studieren 80 Stundenten an diesem Institut, in dem der Islam, Sprachen und andere Religionen studiert werden. Die angehende Imame, die in Deutschland aufgewachsen sind, sollen nach ihrem Abschluss einen friedlichen Islam vertreten, der sich vom Extremismus distanziert und Toleranz lehrt.
Insgesamt haben ca. 100 Menschen an diesem Abend Blut gespendet. Der Vorsitzende des Ausländerbeirats in Riedstadt Herr Mahmood hat die Blutspenden gelobt. Dies sei ein guter Schritt für die Integration.
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