Laienspielgruppe Leeheim: Rückblick auf das Theaterjahr 2017

Laienspielgruppe Leeheim 1979 e.V.
 
Die Premiere der Komödie "COLA, CASH UND KAUGUMMI" am 21. April 2017 in der Heinrich-Bonn-Halle in Leeheim (Regie: Christian Suhr) (Foto: Carola Maul (Foto Hanno))
 
Workshop "Theaterwerkstatt" am 10. und 11. Juni für den Theaternachwuchs in Leeheim (Foto: Melanie Kind)
 
Viel Spaß hatte die Kindergruppe auch bei ihren Probenwochenenden für "DER ZAUBERER VON OZ" (Foto: Melanie Kind)
 
Die Premiere des Kindertheaterstücks "DER ZAUBERER VON OZ" am 25. November 2017 in der Heinrich-Bonn-Halle in Leeheim (Regie-Team: Ulrike Urban, Melanie Kind, Ellen Wiesenäcker) (Foto: Patrick Fiederer)
 
Sommerfahrt nach Klingenberg zu den "Clingenburg Festspielen" im Sommer 2017 (Foto: Melanie Kind)

Mit dem Jahreswechsel geht für die Laienspielgruppe Leeheim ein überaus ereignisreiches Jahr zu Ende. Dankbar und auch stolz blickt der Leeheimer Theaterverein auf erfolgreiche Aufführungen neuer Produktionen, viele gemeinsame Erlebnisse, lustige Ausflüge und auch bewegende Momente zurück. Bevor alle Beteiligten mit neuen Ideen, viel Energie und Tatendrang sowie großer Leidenschaft für das Theaterspielen in ein neues Jahr starten, blicken wir gemeinsam auf das Vergangene, Erlebte und Erreichte zurück.

„Cola, Cash und Kaugummi“ – ein Hauch von Hollywood in „Leehome“

Das zurückliegende Theaterjahr 2017 begann für die Laienspielgruppe Leeheim mit den Proben für die neue Komödie „Cola, Cash und Kaugummi“ der Erwachsenengruppe unter der Regie von Christian Suhr. Standing Ovations, langanhaltenden Applaus und viele lobende Worte erntete die gut eingespielte Gruppe, als sie schließlich am 21. und 22. April in der Heinrich-Bonn-Halle in Leeheim ihre neuste Komödie auf die Bühne brachte. Mit großer Spielfreude und ganz viel Leidenschaft fürs Theaterspielen glänzten die elf Schauspielerinnen und Schauspieler nebst fünf Statisten und begeisterten das Publikum mit dem besonderen Lokalkolorit ihrer kurzweiligen Komödie.
Regisseur Christian Suhr hatte eine große Portion Situationskomik sowie überraschende Kostümwechsel in das Stück aus der Feder von Bernd Gombold gepackt. Insbesondere die Verwandlung der prüden Damen der „Anstandsliga“ in sexy Showgirls amüsierte das Publikum. Für Abwechslung sorgten auch einige komische Statistenauftritte von bekannten Vereinsmitgliedern. So lief Norman Thurn als oberkörperfreier DLRG-Rettungsschwimmer wie einst David Hasselhoff in „Baywatch“ über die Bühne. Und auch die Vereinsgründer Hannelore Lessenich und Reinhard Köhler machten es sich als Badegäste auf der Bühne bequem. So strapazierten die Leeheimer Laienspieler gut zweieinhalb Stunden die Lachmuskeln der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer im Publikum.
Das Highlight der amerikanisch angehauchten Komödie war aber zweifelsfrei das Abschlusslied „Leehome“ als Hommage an den Heimatort Leeheim, das die gesamte Truppe leidenschaftlich schmetterte, während die Zuschauer dazu klatschten und jubelten. "Das war beste Stück, das ihr bisher gespielt habt. Wir kommen nächstes Jahr definitiv wieder", da waren sich viele im Publikum einig.


Spiel und Spaß bei der zweitägigen „Theaterwerkstatt“ für den Schauspielnachwuchs

"Hier konnte ich mal so richtig frei sein und mich ausprobieren und einfach so sein, wie ich bin - ohne Angst haben zu müssen, ausgelacht zu werden." (Sina Dickhaut, 8 Jahre)
Bereits zum zweiten Mal bot die Laienspielgruppe Leeheim im Juni 2017 allen interessierten Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung einen professionellen Theaterworkshop an, bei dem sie nicht nur mal Theaterluft schnuppern konnten, sondern auch auf spielerische Weise an die Grundlagen des Schauspielens herangeführt wurden.
So kamen vom 10. bis 11. Juni knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 8 bis dreizehn Jahren nach Leeheim in die Heinrich-Bonn-Halle. Viele der Teilnehmenden stammten aus der vereinsinternen Kindergruppe. Es kamen aber auch ein paar Kinder, die bisher noch nicht Theater gespielt hatten, worüber sich die Theaterpädagogin Melanie Kind, die den Workshop leitete, besonders freute. So bot sich auch für die Laienspielgruppe die Gelegenheit, neuen Nachwuchs für den Verein zu gewinnen.
Trotz verlockendem Riedseewetter waren alle top motiviert und mit großem Eifer und Spaß bei der Sache! Melanie Kind hatte ein abwechslungsreiches Programm aus verschiedensten theaterpädagogischen Übungen und Spielen zusammengestellt. Ihr ging es vor allem darum, während der zwei Tage einen angstfreien Experimentierraum zu schaffen, indem sich die Kinder frei und ungezwungen ausprobieren und ausleben konnten. „Denn Theaterspielen macht nicht nur jede Menge Spaß, sondern trägt erheblich zur Stärkung des Selbstvertrauens und der Selbstwirksamkeit bei“, so die Theaterpädagogin.
"Ich habe gemerkt, wie viel Spaß mir das Theaterspielen macht und hoffe, dass ich das auch in Zukunft mal wieder machen kann. Außerdem habe ich einige neue Gesichter kennengelernt." (Helen Tsolkas, 11 Jahre) So fasste eine junge Teilnehmerin ihre Erlebnisse und Erfahrungen am Ende der Theaterwerkstatt begeistert zusammen.
Auch in Zukunft wird die Laienspielgruppe Leeheim professionelle Theaterworkshops für verschiedene Altersgruppen und zu verschiedenen Themen anbieten.


„Der Zauberer von Oz“ – Kindertheater auf hohem schauspielerischen Niveau

Theater gespielt von Kindern für Kinder – Unter diesem Motto präsentiert die Laienspielgruppe Leeheim seit fast drei Jahrzehnten jährlich in der Vorweihnachtszeit ein neues Kindertheaterstück. Diese Kindertheaterstücke sind zum Markenzeichen der Laienspielgruppe Leeheim geworden. Jugendwartin Ulrike Urban durfte sich im vergangenen Jahr über eine besonders große Kindergruppe freuen. Insgesamt 16 Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren waren an der letzten Produktion beteiligt. Mit dabei waren erfahrene Nachwuchslaien, die schon seit ein paar Jahren bei der Laienspielgruppe auf der Bühne stehen, sowie einige Neulinge, die im November ihre Bühnenpremiere für den Verein feierten.
2017 inszenierte die Nachwuchsgruppe das bekannte Stück „Der Zauberer von Oz“. Nach einem halben Jahr intensiver Vorbereitungen, wöchentlicher Proben sowie zwei Probenwochenenden war es am 25. und 26. November dann endlich soweit und die Kinder konnten ihr Talent und ihr Können bei zwei Aufführungen unter Beweis stellen. Die Nachwuchsgruppe überzeugte mit Spielfreude, viel Energie und witzigen Einfällen auf der Bühne. Die kleinen Zuschauer saßen knapp 90 Minuten völlig gebannt im Publikum und ließen sich mitreißen von Dorothy (Sophie Asbeck und Mira Erckmann), der Vogelscheuche (Enie Erckmann und Lilly Pfahls), dem Zinnmann (Joanne Krumb) und dem Löwen (Jeanette Lohr und Jenna Fernandez) auf ihrer spannenden Reise durch das traumhaft bunte Zauberland Oz zum mächtigen Zauberer (Falk Wiesenäcker). Die Regisseurinnen Ulrike Urban und Melanie Kind schafften es, die jungen Darstellerinnen und Darsteller auf ein hohes schauspielerisches Niveau zu bringen. Völlig angstfrei und selbstbewusst brillierten sie ausdrucksstark auf der Bühne. Dem jungen Theater gelang es, viele Gänsehautmomente beim Publikum zu erzeugen, zum Beispiel als Dorothy verzweifelt nach ihrer Tante rief. Das Stück berührte die kleinen und großen Zuschauer und entführte sie in eine zauberhafte Welt, in der sich vier Freunde kennen und schätzen lernen und sich gegenseitig dazu ermutigen, sich nicht von ihren angeblichen Schwächen unterkriegen zu lassen.
Auch für die aufwändigen und bunten Kostüme sowie für das fantasievolle und authentische Bühnenbild gab es viele lobende Worte aus dem Zuschauerraum. Regie führten in diesem Jahr wieder Ulrike Urban und Melanie Kind. Überaus engagiert und tatkräftig unterstützt wurden sie von Souffleuse Ellen Wiesenäcker, Maskenbildner Dieter Bock und Vereinsseele Hannelore Lessenich.

„Xperience Room“ – Biographisches und partizipatives Theater für Jugendliche und junge Erwachsene

Auch neue Ideen wurden 2017 von dem Leeheimer Theaterverein entwickelt und umgesetzt. Schon seit einiger Zeit plante man ein Theaterangebot speziell an Jugendliche und junge Erwachsene zu richten. Im Dezember war es dann endlich soweit und es fiel der Startschuss für den neuen Jugendspielclub „Xperience Room“.
Das Angebot des „Xperience Room“ basiert auf dem Theaterkonzept „Biographisches und partizipatives Theater mit Jugendlichen“ von Maike Plath, einer freien Theaterpädagogin und Lehrerin aus Berlin-Neukölln. Ihr theaterpädagogisches Konzept, das bereits sehr erfolgreich von vielen Theatergruppen und Schulklassen umgesetzt wird, ist durch die Arbeit mit sog. bildungsfernen Jugendlichen an sog. Brennpunktschulen entstanden und zielt auf Chancengleichheit, Selbstentfaltung des Individuums und gesellschaftliche Teilhabe. Es geht von einem Theaterverständnis aus, das Theater als Erfindungskunst aller am Inszenierungsprozess Beteiligten definiert. Aus diesem Grund gibt es für die Jugendlichen im „Xperience Room" ein Maximum an Partizipations- und Entscheidungsmöglichkeiten. Hier bestimmen die jungen Teilnehmenden selbst die Geschichten, die erzählt werden und das Geschehen auf der Bühne. So entwickeln sie gemeinsam eine eigene Inszenierung, die es so noch nie zuvor gegeben hat! Grundlage des theatralen und künstlerischen Prozesses bilden ihre eigenen Geschichten, Erinnerungen, Erlebnisse, Prägungen, Gedanken, Wünsche, Vorstellungen und Ideen. Sie werden gehört und ernst genommen. Denn nur diejenigen, die sich mit ihrer eigenen Biographie auseinandersetzen, können selbstbestimmt und verantwortungsvoll die Regie für ihr gegenwärtiges und zukünftiges Leben führen. Im „Xperience Room“ erleben die Jugendlichen, wie sich Teilhabe an einem gesellschaftlichen und künstlerischen Prozess anfühlt und erfahren dadurch hautnah gelebte Demokratie und Partizipation!
Dabei können die Jugendlichen in ganz verschiedene Rollen schlüpfen und sich nicht nur als Schauspieler sondern auch als Tänzer, Künstler, Regisseur und Autor ausprobieren! Jeder hat die Möglichkeit, seine persönlichen Ideen, Stärken und Talente mit einzubringen. Denn es geht darum, sich frei und kreativ auszuprobieren, sich gemeinsam weiterzuentwickeln und vor allem gegenseitig voneinander zu lernen!
Der Club wird von Melanie Kind geleitet. Die Heidelberger Lehrerin und Theaterpädagogin, die ursprünglich aus Leeheim stammt, weiß, dass die meisten Jugendlichen keinerlei Vorstellung von Theater haben und dementsprechend auch kein Interesse haben, Theater zu sehen oder selbst zu machen. Gleichzeitig ist sie fest davon überzeugt, dass wenn diese Jugendlichen merken, dass es beim Theaterspielen um sie geht, wer sie sind und was sie denken, zur Höchstform auflaufen!
Der „Xperience Room" richtet sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren, die in Leeheim und der näheren Umgebung leben. Die Teilnehmenden benötigen keine Vorkenntnisse oder Erfahrungen im Theaterbereich. Sie müssen auch kein besonderes Talent besitzen, um mitmachen zu können. Denn das Angebot gilt ausnahmslos für alle Interessierten. Der „Xperience Room“ soll sich zu einer barrierefreien und inklusiven Theatergruppe entwickeln, was bedeutet, dass es keinerlei Einschränkungen bei der Aufnahme gibt. Jede und jeder ist herzlich willkommen!
Im Dezember gab es bereits drei Treffen. Neugierig, offen und motiviert nahmen die interessierten Jugendlichen das neue Angebot an. Begeistert zeigten sie sich von der Idee, selbst ein eigenes Theaterstück zu entwickeln, bei dessen Entstehung sie selbst die wesentlichen Entscheidungen treffen können. Alle Beteiligten sind nun sehr gespannt, wie sich das Projekt 2018 weiterentwickeln wird.


Gemeinsamer Spaß und Unternehmungen auch abseits von Scheinwerfern und Bühne

Die drei Abteilungen der Leeheimer Laienspieler (Kindergruppe, Jugendclub, Erwachsenengruppe) realisieren nicht nur jährlich neue Theaterproduktionen, sondern veranstalten auch regelmäßig Workshops, Ausflüge und Feiern. Denn die aktiven Mitglieder verbindet die gemeinsame Leidenschaft am Theaterspielen und sie verbringen auch abseits von Schweinwerferlicht und den Brettern, die die Welt bedeuten, Zeit miteinander.
Am 17. Juni machte sich eine Reisegruppe auf den Weg nach Klingenberg zu den „Clingenburg Festspielen“. Nach einer feuchtfröhlichen und lustigen Busfahrt, bei der Vereinsmitglied Patrick Fiederer alle mit Fingerfood und litauischem Schnaps versorgte und einem anschließenden gemeinsamen Abendessen, gab es das Stück „Cabaret“ zu sehen.
Sich untereinander besser kennenlernen, die neuen Kinder in die Theatergruppe integrieren und das junge Ensemble vor Probenstart zusammenschweißen – das hatten sich Ulrike Urban, Melanie Kind und Ellen Wiesenäcker vorgenommen, als sie in den Sommerferien ihre Kindertheatergruppe zum Bowlingspielen ins „Loft House“ nach Groß-Gerau einluden. Einen Nachmittag lang wurde Bowling gespielt, gequatscht, viel gelacht und Kuchen gegessen. Alle hatten sehr viel Spaß und freuten sich über die gelungene Unternehmung. „Das sollte nicht unser letzter gemeinsamer Ausflug gewesen sein“, resümierte Ellen Wiesenäcker, die im Regieteam die Aufgaben der Souffleuse und Regieassistentin übernimmt.


Gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ermöglichen

Einen sehr bewegenden Moment erlebten die Vereinsmitglieder nach den beiden Aufführungen des Kindertheaters „Der Zauberer von Oz“. Im Vorfeld des Veranstaltungswochenendes hatte sich der Vorstand der Laienspielgruppe Leeheim dazu entschlossen, ein Freikartenkontingent für sozial schwache Familie sowie Familien mit Fluchterfahrung zur Verfügung zu stellen, um diesen ein Stück gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe durch den Besuch des Kindertheaterstücks in Leeheim zu ermöglichen. Auch die anderen Vereinsmitglieder sprachen der Aktion ihre Unterstützung zu.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Riedstadt konnte der Verein so Kindern einen Theaterbesuch ermöglichen, für die ein solcher Ausflug leider nicht selbstverständlich ist.
Kurz nach einer der beiden Aufführungen bekam der Vorstand dann eine sehr rührende Rückmeldung samt Foto vom Freundeskreis Flüchtlinge Riedstadt geschickt: „Dankeschön nach Leeheim sagt Familie Rezene an Ellen und Melanie und den zauberhaften Kindern!“ Diese Nachricht und vor allem das aussagekräftige Foto, auf der Familie Rezene zu sehen ist, die dank der Aktion glücklich und zufrieden im Publikum sitzen kann, bewegt viele Mitglieder der Laienspielgruppe auch noch heute.
Auch die Koordinatorin für den Bereich Flüchtlinge der Stadt Riedstadt Andrea Kliegl dankte dem Verein per E-Mail für die gelungene Aktion und berichtete von zwei Kindern mit Fluchthintergrund, die nach der Theateraufführung mit leuchtenden Augen vor ihr im Jugendhaus standen und begeistert von der Aufführung erzählten.
Zuletzt meldete sich auch Marco Hardy, der neue Leiter des Riedstädter Kulturbüros, bei der Laienspielgruppe und bedankte sich für den lobenswerten Einsatz für Bedürftige, um ihnen ein Kulturerlebnis zu ermöglichen.

Ausblick 2018

Damit geht für den Leeheimer Theaterverein ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Doch Zeit zum Durchatmen gibt es kaum, denn bereits im Januar geht das Theaterprogramm in Leeheim weiter.
Ein erstes Highlight gibt es bereits am 13. und 14. Januar, denn die Laienspielgruppe ermöglicht ihren aktiven Schauspielerinnen und Schauspielern die Teilnahme an einem zweitägigen Theaterworkshop in einem Seminarhotel im Odenwald. Unter der Leitung von Theaterpädagogin Melanie Kind wird es an zwei intensiven Tagen um die Entwicklung von Spielfreude und den Mut zur Improvisation auf der Theaterbühne gehen.
Die Erwachsenengruppe beginnt dann Mitte Januar auch schon mit ihren wöchentlichen Proben für ihre neue Produktion unter der Regie von Christian Suhr. Die Komödie, auf die sich alle Fans der Laienspielgruppe jetzt schon freuen dürfen, wird am 20. und 21. April 2018 auf die Bühne gebracht.
Auch der Jugendspielclub „Xperience Room“ unter Leitung von Melanie Kind startete bereits am 2. Januar weiter durch. Die jungen Teilnehmenden erwarten spannende Wochen, in denen die Gruppe zusammenwachsen und eine gemeinsame Theaterproduktion entwickeln wird. Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene sind weiterhin herzlich willkommen, vorbeizuschauen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Offenheit, Mut und Spielfreude sind alles, was man benötigt, um Teil des neuen Theaterprojektes zu werden.
Die Kindergruppe unter der Leitung von Ulrike Urban, Melanie Kind und Ellen Wiesenäcker gönnt sich eigentlich immer bis Mai eine Spielpause. Doch in diesem Jahr wird die Spielpause für ein ganz besonderes Projekt genutzt. Gemeinsam mit dem Crumstädter Musikverein „Akkordia´73“ ist das Kinderkonzert „Peter und der Wolf“ in Planung. Dirigent Marc Fischer und Theaterpädagogin Melanie Kind setzen die Kooperation der beiden Vereine um. Das Konzert wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 stattfinden. Und wie in jedem Jahr wird es natürlich auch 2018 in der Vorweihnachtszeit ein neues Kindertheaterstück geben. Dazu findet am 06. Februar bereits ein erstes Planungstreffen der Kindergruppe mit dem Regie-Team Ulrike Urban, Melanie Kind und Ellen Wiesenäcker statt. Was gespielt wird, wird noch nicht verraten.
Auch 2018 dürfte somit für den Leeheimer Theaterverein ein ereignisreiches, lehrreiches und spannendes Jahr werden!

Wir wünschen allen Mitgliedern, Aktiven, Freunden und Fans ein gesundes, fröhliches und friedliches Jahr 2018! Bleibt uns treu!

WE MUST ALL DO THEATRE TO FIND OUT WHO WE ARE AND TO DISCOVER WHO WE COULD BECOME – AUGUSTO BOAL


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