Theaterdramatik in Schloss Fechenbach

„Die Marquise von O“
Heinrich von Kleists Novelle „Die Marquise von O“ aus dem Jahr 1808, die mit dem Missbrauch einer Ohnmächtigen durch einen russischen Offizier in Italien beginnt, ist hochdramatisch. Die Adelige wird schwanger, und da sie den Verursacher nicht kennt, macht sie per Annonce bekannt, „dass sie, ohne ihr Wissen, in andre Umstände gekommen sei, dass der Vater zu dem Kinde, das sie gebären würde, sich melden solle“. Aus diesen Umständen entwickelt Kleist eine raffinierte Geschichte. Diese Geschichte ist Inhalt einer Theaterstückaufführung „Die Marquise von O“, zu der der Förderverein Museum Schloss Fechenbach am Sonntag, den 26. Mai um 19.30 Uhr nach Schloss Fechenbach lädt. Aus Pressestimmen zu den Aufführungen des Turmalin-Theaters mit Cornelia Gutmann-Bauer heißt es: „Die theatralische Umsetzung der Novelle von Kleist darf als außerordentlich geglückt bezeichnet werden. Die Inszenierung ist ganz nah an Kleist Text, an seiner Sprache, seinem Gehalt und doch lässt sie keinen Zweifel aufkommen, dass alt und klassisch auch aktuell und spritzig sein kann“. Rätselhaft beginnt Heinrich von Kleist Gesichte der „Die Marquise von O“. Wie kann eine Dame von vortrefflichem Ruf ohne ihr Wissen schwanger werden? Eine atemberaubende Folge von Ereignissen nimmt ihren Lauf. „Lassen Sie sich begeistern von der eindrucksvollen Inszenierung und folgen Sie dem komprimierten Wechselbad der Emotionen. Genießen Sie an diesem Abend eine Auseinandersetzung mit anspruchsvoller Literatur, die derart spannend und kurzweilig dargebracht wird“, wirbt Christine Klostermann, die neue Vorsitzende des Museumsfördervereins. Karten können im Museum (Tel. 06071 2002 460) und in der Bücherinsel Dieburg (06071 5107) zum Preis von 18.50 Euro erworben werden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.