Protest mit Vuvuzelas gegen den Ex-Bundespräsidenten!

Kritiker von Ex-Bundespräsident Christian Wulff (52) wollen dessen umstrittene feierliche Verabschiedung mit dem wenig feierlichen Lärm von Vuvuzelas begleiten. Krach-Störer heute Abend beim Großen Zapfenstreich im Garten von Schloss Bellevue in Berlin.



Im Internet riefen Wulff-Kritiker dazu auf, am Donnerstagabend vor Schloss Bellevue in Berlin zu erscheinen und dann mehr als eine Stunde lang die seit der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika (2010) bekannten Lärminstrumente (Vuvuzela) anzustimmen.Eine dazu eingerichtete Facebook-Seite führt ein Programm auf, mit „langsamem Anblasen” und „würdevollem Unterblasen des Fackelzuges”.

Die erste Idee zu der Aktion kam offenbar von dem Journalisten und Blogger Mario Sixtus, der im Internet-Dienst Twitter schrieb: „Ich könnte mir vorstellen, dass viele Bürger dieses musikalische Ereignis mit ihren Vuvuzelas unterstützen wollen.” Später schrieb er, es sei doch verständlich, dass in einem demokratischen Land das Volk dem Ex-Präsidenten „gern den Marsch blasen würde”.

Am Donnerstag wurde dann getwittert, dass Vuvuzelas in Berlin ausverkauft seien.

JEDE MENGE ABSAGEN FÜR ZAPFENSTREICH

Christian Wulffs Abschied von der großen Politik fällt viel kleiner aus als geplant.

369 Gäste stehen auf der Einladungsliste für den Großen Zapfenstreich. Bis Mittwochabend gab es schon mehr als 160 Absagen.

Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle sagte ebenso ab wie sämtliche Bundestagsvizepräsidenten. Auch die Alt-Bundespräsidenten Walter Scheel, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog und Horst Köhler wollen nicht kommen.
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