Spenden für neues Einsatzfahrzeug

Wolfach: R.Weber | Wir sind mächtig stolz auf Sie, lobte Stadtrat und der stellvertretende Vorsitzende Hans-Joachim Haller die Arbeit des Roten Kreuzes Wolfach/Oberwolfach im Namen von Bürgermeister Gottfried Moser, der nicht persönlich anwesend sein konnte. Allerdings plagt den Ortsverband auch immer noch das Problem einer zu geringen Personaldecke angesichts der vorhandenen Aufgaben.

Das Rote Kreuz zählt insgesamt 22 aktive Helfer – inklusive des Vorstands, die 2011 insgesamt mehr als 3100 Stunden geleistet haben, so der Bericht des stellvertretenden Bereitschaftsleiters Bernhard Schmieder. Die Stunden verteilten sich auf Übungen und Ausbildungen, drei Blutspendetermine, Instandhaltung von Material und Fahrzeugen, Sanitätsdienste und den geselligen Bereich. 746 passive Mitglieder hat der gemeinsame Ortsverband in Wolfach und Oberwolfach, der vor allem bei größeren Sanitätsdiensten wegen der begrenzten Helferzahl stark gefordert ist. Ziel müsse es daher sein, weitere Mitstreiter zu finden, zumal die Rekrutierung durch Helfer über Wehr- und Zivildienst weggefallen ist. Wichtig ist dem Verein aber, dass der Zusammenhalt stimmt und dass trotz des kleinen Teams viel auf die Beine gestellt wird.

Bei den Einsätzen war das DRK Wolfach/Oberwolfach zweimal vor Ort – beim Bremsenbrand des IC in Hausach und beim Fahrzeugbrand der historischen Motorspritze zur Versorgung der Feuerwehr Wolfach. Auch diese Zusammenarbeit klappt hervorragend, wie der stellvertretende Wolfacher Kommandant Christian Keller als Gast bestätigte. Bei den Blutspendeterminen gab es ein leichtes Plus gegenüber 2010: So erschienen 796 Spender bei den drei Terminen, für die das DRK immer auch zusätzliche Helfer aus dem Umfeld mobilisiert. Zehn Kinder sind zurzeit im Jugendrotkreuz tätig, die auf spielerische Weise den Umgang mit der Ersten Hilfe lernen. Die Seniorengymnastikgruppe von Bärbel Neef hat im Schnitt 19 Teilnehmer und fördert die Beweglichkeit bis ins hohe Alter. Bärbel Neef kündigte an, dass sie Ende 2012 ihre Tätigkeit als Übungsleiterin einstellen möchte.

Das DRK kümmert sich auch um das Programm in der städtischen Seniorenbegegnungsstätte, erläuterte Schmieder in seinem Bericht. Finanziell schloss das Jahr mit leichtem Gewinn ab, doch muss sich das DRK um Ersatz für ein Einsatzfahrzeugs bemühen, das bisher als Teil des Katastrophenschutzes zur Verfügung stand. Der Ortenaukreis hat dieses Fahrzeug abgezogen, weshalb die Hilfsorganisation aus eigener Kraft einen Ersatz sucht. Dafür bittet das Rote Kreuz um Spenden, da es sonst wahrscheinlich nicht zu stemmen sei. Dafür wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Weitere Informationen gibt es beim Vorsitzenden Dr. Dieter Löwenberg oder bei der Bereitschaftsleitung Benjamin Aldinger oder Bernhard Schmieder.

Ehrungen: Martin Hermann (für fünf Jahre); Yvonne Dieterle, Claudia Lutz, Markus Schmieder (zehn Jahre); Sabine Roth, Hans-Joachim Haller (15 Jahre); Frieda Lauble, Marie Staiger und Christian Lehmann (50 Jahre Mitgliedschaft).
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