Was dürfen GEZ und Vermieter?

Vermieter werden ab 2013 unfreiwillige Helfer für GEZ-Fahnder – sie sind verpflichtet Namen und Kontaktdaten ihrer Mieter auf Anfrage weiterzuleiten.

Ab 2013 gilt ein neues Rundfunk-Gebührenmodell: Jeder Haushalt muss demnach die komplette Gebühr zahlen – auch wenn gar kein Fernseher vorhanden ist und nur ein Radio läuft. Die Einbeziehung der Hauseigentümer dient der lückenlosen Erfassung aller möglicher Schwarzseher, das berichtet die „Neue Westfälische“.



Eine Rechtsexpertin von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Es besteht eine Auskunftspflicht des Wohnungsvorstands (Hauptmieter) gegenüber den Rundfunkanstalten. Diese kann, wenn nicht bereits über das Einwohnermeldeamt geschehen, ab 2013 auch vom Hauseigentümer eingeholt werden“, erklärt die Expertin.

Was dürfen GEZ-Fahnder?

Sie dürfen zwischen 7 und 22 Uhr klingeln, müssen sich dabei immer ausweisen. Sie dürfen sich über die Wohnsituation und Anzahl der anmeldepflichtigen Geräte erkundigen. Außerdem können sie sich bei den Nachbarn erkundigen, ob man solche Geräte besitzt. Außerdem dürfen sie durchs Fenster schauen, aber nicht bewusst eine Wohnung ausspähen. UND: Sie dürfen selbst ein Gerät anmelden (Zwangsmeldung bei Gewerbetreibenden).

Was dürfen die Fahnder nicht?

Die Wohnung betreten, wenn sie nicht dazu aufgefordert wurden. Sie dürfen zwar bei Auskunftsverweigerung Bußgeld androhen, aber niemanden unter Druck setzen.


Es ist nur eine Frage der Zeit,bis die Bürger gegen diese Ungerechte GEZ - Gebühr ihrem Protest,zum ausdruck bringen. Jeder Haushalt,soll GEZ Gebühren zahlen,ob nun ein TV im Haushalt steht,oder nicht!
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