An der A31 entsteht die Autowelt Emsbüren

Ein großer internationaler Automarkt siedelt sich unter der Bezeichnung „Autowelt Emsbüren“ in der Gemeinde Emsbüren an. Nach erfolgreichen Verhandlungen mit der niederländischen Firma Auto-Mensink aus Langeveen zieht somit ein weiteres Unternehmen in den Gewerbepark Emsbüren an der Autobahnanschlussstelle Emsbüren nahe des Kreuzes A30/A31.
„Wir konnten gar keinen besseren Standort bekommen“, freute sich Firmenchef Henk Mensink, der zusammen mit seinen Söhnen Arjan und Marco Gast im Rathaus war, um anschließend die Verträge für die 3,2 Hektar große Fläche abzuschließen. Henk Mensink dankte der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit.
Nach Angaben seines Sohnes Arjan Mensink wird das Unternehmen rund zehn Millionen Euro in den Automarkt investieren, „den es so in dieser Form noch nirgendwo gibt“. Der Bedarf ergebe sich nach Schließung des Automarktes in Utrecht (Niederlande) im April.
Nach Erteilung der Baugenehmigung durch den Landkreis Emsland will das Unternehmen unverzüglich mit dem Bau des festen Gebäudes beginnen, sobald es die Witterung zulässt. Arjan Mensink hoffte auf eine Fertigstellung im Sommer dieses Jahres. Es sollen 90 Arbeitsplätze im Laufe von zwei Jahren nach Betriebsaufnahme geschaffen werden.
Einmal wöchentlich ist ein Markttag vorgesehen, an dem rund 1000 Gebrauchtwagen (keine Unfallfahrzeuge) verkauft und gekauft werden. Außerdem wird Autozubehör angeboten. Der Markt stellt eine Handelsplattform ausschließlich für registrierte gewerbliche Händler dar. Örtliche und regionale Händler sind herzlich eingeladen. Erwartet werden auch viele Händler aus osteuropäischen Ländern. Privatpersonen können hier keine Autos kaufen. Das Areal soll von einem Sicherheitsdienst geschützt werden.
Maria Theissing, Vorsitzende der CDU-Mehrheitsfraktion und Mitglied der Gesellschafterversammlung der Gewerbepark Emsbüren GmbH, hieß die niederländischen Unternehmer in Emsbüren willkommen. Nach intensiven Verhandlungen sei ein gutes Ergebnis mit einer verbindlichen Marktordnung erzielt worden. In diesem Sinne äußerten sich auch der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Josef Kruse (CDU) und der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Friedhelm Wolski-Prenger. Dieser betonte, dass mögliche Umweltgefährdungen ausgeschlossen seien. Mit Blick auf weitere Betriebsansiedlungen in jüngster Zeit freute sich Wolfgang Paus (CDU): „Der Stein ist ins Rollen gekommen.“
Maria Theissing dankte den Geschäftsführern der Gewerbepark GmbH, Bürgermeister Bernhard Overberg und seinem Allgemeinen Vertreter Ernst Müller für die geleistete Arbeit. Overberg gab den Dank an seinen Kollegen Klaus Hofschröer vom Fachbereich Wirtschaftsförderung weiter.
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