Jugendabteilungen der Johanniter und DLRG üben für den Notfall

Rodgau: Badessee | Eine erste gemeinsame Übungseinheit der Johanniter-Jugend (JJ) und der Jugendabteilung von der DLRG-Rodgau startete bei besten Wetterbedingungen am Abend des 7. Juli während des laufenden Badebetriebes am Badesee in Nieder-Roden.Sinn und Zweck dieser Übungseinheit war die reibungslose Zusammenarbeit zu stärken und die zukünftigen Nachwuchsretter auf eventuelle Notfälle bestens vorzubereiten.

Vier ganz unterschiedliche Szenarien wurden durch Mimen-Darsteller rund um den Badesee, einschließlich auf dem wasserschwimmenden Ponton, sehr gut in Szene gesetzt. Somit hatten die Nachwuchshelfer alle Hände voll zu tun. Kurz nach Alarmierung musste das erste Team umgehend eine verletzte Person nach Sturz vom Sonnenpilz versorgen. Zeitgleich entdeckte das zweite Team eine bewusstlose Person am Ufer. Nach schneller Rettung aus dem Wasser wurden umgehend die lebensrettenden Sofortmaßnahmen eingeleitet.

Der weiterer Notruf an diesem Übungsabend erforderte nochmals besondere Maßnahmen. Auf dem wassertreibenden Ponton befand sich eine Person nach Hitzschlag. Mit dem Motorboot der DLRG wurden die Jugendretter schnell zur Badeinsel übergesetzt. Dort angekommen, wurde die verletzte Person zügig mit Hilfe einer speziellen Trage auf das Rettungsboot gebracht, um die Behandlung an Land fortzusetzen.

Insgesamt waren über 20 Personen bei der Übung involviert. Das Jugend-Einsatz-Team der DLRG war für die ersten Minuten der Rettung verantwortlich, danach versorgten die Helfer der Johanniter-Jugend die „verletzten“ Personen, sowie es auch bei einem tatsächlichen Unfall am Badesee die Regel ist.

Die beiden Jugendgruppenleiter Carsten Reckemeier von der DLRG Rodgau und Lars Brandstädter von der JJ waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis dieser ersten gemeinsame Übung und sind sich darüber einig, dass weitere Einheiten folgen

werden.
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