Olympiade der Retter - Rodgauer Johanniter belegten 4. Platz

Fallbeispiel: Versorgung und richtige Lagerung eines Patienten nach Schädelhirntrauma - ausgelöst durch einen Kopfsprung ins flache Wasser
Rodgau: Johanniter-Haus |

Das achtköpfige, ehrenamtliche Johanniter-Team vom Regionalverband Offenbach belegte beim Bundeswettkampf der Johanniter-Unfall-Hilfe am 16. Mai in Cottbus einen hervorragenden 4. Platz.



Auf dem Plan standen neben einem theoretischen Teil auch verschiedene Praxisübungen wie Notfallrettung am Unfallort, richtige Lagerung verletzter Personen sowie lebensrettende Sofortmaßnahmen. 400 aktive Wettkampfteilnehmer gingen in Cottbus an den Start, darunter auch drei polnische und eine ungarische Gastmannschaft. Neben hauptamtlichen Rettungsprofis rangen viele ehrenamtliche Ersthelfer, vor allem Kinder und Jugendliche, um den Titel als Deutschlands beste Retter.

„Wir sind über alle Kategorien die beste hessische Mannschaft im Vergleich zu allen teilnehmenden Helfern bis hin zu den professionellen Rettungsmannschaften“, freut sich Bereitschaftsführer Michael Hemrich über die gute Platzierung seiner Mannschaft. Gemeinsam mit Arne Hoepke und Nadine Hemrich hatte er in den letzten Wochen und Monaten das Team der Ehrenamtlichen auf den Wettkampf vorbereitet und trainiert.
„Bei den praktischen Tests haben unsere Helfer sehr kompetent und professionell gehandelt. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung unter den professionellen Augen der Schiedsrichter hat vorbildlich funktioniert und beim Trageparcour hatte unser Team die Nase vorn“, erzählt Hemrich. Alles in allen sind wir mit der Leistung unserer Mannschaft sehr zufrieden“, so Hemrich. Dem schließt sich Regionalvorstand Sven Korsch gerne an und betont, dass der alle zwei Jahre stattfindende Bundeswettkampf der Johanniter auch die Chance bietet, ihre Arbeit öffentlich zu präsentieren. In der Hoffnung auch immer wieder in der Zukunft junge Menschen anzusprechen, die sich ehrenamtlich bei Ihnen engagieren möchten.

So wie beispielweise Marcel Hildebrand vom Ortsverband Rodgau/Rödermark. Er ist als ehrenamtlicher Sanitätshelfer für die Johanniter im Einsatz und Mannschaftsmitglied. „Ich bin super glücklich. So ein Bundeswettkampf ist doch eine ganz schöne Herausforderung. Das hat Mega Spaß gemacht. Obwohl wir ganz schön aufgeregt waren, hat unser Team eine klasse Platzierung erreicht. Stark war auch, dass unter den vielen Besuchern auch 30 Fans aus unserem Verband mitgefahren sind. Die haben uns natürlich den Rücken gestärkt.“

Zur Olympiade der Retter waren über 1600 Johanniter angereist, um ihre Mannschaften anzufeuern. Die Wettkampfstätten waren so in den Cottbusser Spreeauenpark integriert, dass viele Besucher die „Noteinsätze“ unmittelbar verfolgen konnten.
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