Stillstand und Schaufensterpolitik

Situation am VGP-Gewerbepark ist der Stadt schon länger bekannt – unternommen wurde nichts

Die Äußerungen der FDP-Stadtverordneten bezüglich der illegalen Zufahrt zum VGP-Gewerbepark, sowie zu den Problemen der Anbindung für Fußgänger überraschen die CDU-Fraktion.

Am vergangenen Freitag war der Presse zu entnehmen, dass die FDP dieses Problem erkannt habe und sich nun einer Lösung der Sache annehme.

Nach Meinung der CDU hätten jedoch schon längst Maßnahmen ergriffen werden können, um die illegale Zufahrt zum Gewerbegebiet zu schließen und die Situation für Fußgänger deutlich zu entspannen. Haben doch die Christdemokraten den hauptamtlichen Magistrat schon mit den gestellten Anfragen vom 25.01.2017 sowie 22.02.2017 auf die Probleme rund um die Blumenaustraße hingewiesen und gefragt, welche Maßnahmen zu treffen seien. Die Antwort des Magistrats sah jedoch keine Maßnahmen vor, da „Fußgänger wie auch Radfahrer, die sich Außerorts fortbewegen, eigenverantwortlich angehalten sind, reflektierende Kleidung oder Warnwesten zu tragen“, so ein Zitat aus dem Antwortschreiben. Die Anfrage bezüglich der illegalen Zufahrt zum Gewerbepark wurde bis dato noch nicht durch den Magistrat beantwortet.

„Dieses Vorgehen der Stadtverordneten der FDP-Fraktion zeigt ganz deutlich, welch Geistes Kind sie sind. Statt zügig gemeinsam mit ihrem Parteikollegen und zuständigen Ordnungsdezernenten Michael Schüßler geeignete Maßnahmen zur Behebung des Problems einzuleiten, wird sich presseöffentlich über die Zustände beklagt um sich darauf als Retter aufspielen zu können“, so der Fraktionsvorsitzende Jäger. Eine seriöse, kommunalpolitisch aktive Partei zeichnet sich nach Meinung der CDU jedoch dadurch aus, dass sie die Probleme in der Stadt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger schnell und unbürokratisch angeht, gerade dann, wenn sie in der Regierung vertreten ist und den zuständigen Stadtrat im hauptamtlichen Magistrat stellt.

„Die FDP in Rodgau würde gut daran tun, wenn sie von ihrer Schaufensterpolitik und Selbstdarstellung abkommt und ernsthaft versucht, die Probleme zum Wohle der Stadt anzugehen“, so Jäger abschließend.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.