C-Junioren des JSK Rodgau in Hessen ganz vorne dabei

Die C-Juniorenfußballer des JSK Rodgau belegten bei der Hessenmeisterschaft in der Halle in Oberursel-Stierstadt den vierten Platz unter sechs Teams. Zuvor hatten die Jügesheimer die Regional- und Kreismeisterschaft gewonnen. (Foto: p)

Jügesheim – Hinter den C-Juniorenfußballern des JSK Rodgau liegen erfolgreiche Wochen auf dem Hallenparkett. Über die Offenbacher Futsal-Kreismeisterschaft qualifizierten sich die Jügesheimer Nachwuchskicker für die Frankfurter Regionalmeisterschaft. Und auch hier war für die jungen Rodgauer noch nicht Endstation, als Sieger ging es direkt weiter zur Hessenmeisterschaft.

Die Titelkämpfe auf Landesebene fanden am vergangenen Sonntag in Oberursel-Stierstadt statt. Gegen die höherklassige Konkurrenz zeigten die Jügesheimer gute Leistungen und erreichten am Ende den vierten Platz unter sechs Mannschaften. Wobei der JSK den einzigen Kreisligisten im Teilnehmerfeld stellte, alle übrigen Mannschaften spielen höherklassig. Der spätere Hessenmeister JFV FC Aar Mittenaar/Burg (Region Gießen/Marburg) spielt in der Verbandsliga, der Zweitplatzierte Viktoria Griesheim sogar in der Hessenliga. Dennoch hielten die Jügesheimer gut dagegen, feierten gegen FSV Hohe Luft Bad Hersfeld (2:1) und den OSC Vellmar (1:0) zwei knappe Siege. Lediglich gegen Viktoria Griesheim (1:4) verloren die Rodgauer deutlich, gegen JFV FC Aar Mittenaar/Burg (0:1) und den SV Wiesbaden (1:2) fielen die Niederlagen nur knapp aus. „Wir haben sehr viel erreicht, damit war nicht zu rechnen“, meinte JSK-Sprecher Gerd Spahn, dessen Sohn Marc das Tor der Jügesheimer hütet. Übrigens als einziger 2003er im Team, alle anderen Spieler gehören dem Jahrgang 2002 an.

Eine überzeugende Leistung hatten die Jügesheimer bereits eine Woche zuvor bei der Frankfurter Regionalmeisterschaft in Konradsdorf (bei Ortenberg) gezeigt. Schnell stellte sich bei diesen Titelkämpfen heraus, dass der JSK gemeinsam mit den Sportfreunden Oberau (Kreis Büdingen) im sechsköpfigen Teilnehmerfeld die stärkste Mannschaft stellte. Im direkten Duell der beiden Topfavoriten fiel allerdings kein Treffer, die Begegnung endete torlos 0:0. Die Jügesheimer besiegten den FC/TSG Königstein (2:0), die JSG Biebergemünd/Höchst (1:0) und die JSG Kloppenheim/Roggau (2:1), so dass die Entscheidung um den Titel in den letzten Partien fallen musste – aller Voraussicht nach aufgrund des Torverhältnisses. Doch in der Begegnung gegen Königstein lief bei den Oberauern wenig zusammen und die Sportfreunde verloren mit 0:1. Oberau musste nun hoffen, dass auch die Jügesheimer in der abschließenden Partie gegen den FSV Bischofsheim Federn lassen würden. Doch der JSK ließ nichts anbrennen und gewann überlegen mit 3:0. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden sicherten sich die Rodgauer damit überlegen den Gewinn der Frankfurter Regionalmeisterschaft.

Da ist es schon fast selbstverständlich, dass die Mannschaft des Trainerteams Andreas Amerschläger und Carlo Greco mit nur einer Niederlage überlegen die Offenbacher Hallenkreismeisterschaft in Dietzenbach gewonnen hatte. Die Vorrunde zur HKMS hatten die Jügesheimer ohne Punktverlust und mit 32:1 Toren abgeschlossen.

Die Hallenrunde ist damit für die Jügesheimer beendet, bis Ende Mai sind die C-Junioren noch in der Meisterschaftsrunde der Kreisliga Offenbach gefordert. Und da haben die Rodgauer noch einiges vor. Aktuell nimmt der JSK gemeinsam mit dem 1. FC Langen den ersten Platz ein, hat aber ein Spiel weniger als die Langener absolviert. Weiter geht es für die Jügesheimer bereits am Dienstag, 7. März, mit dem Nachholspiel beim Tabellenvorletzten FC Dietzenbach. Das Gipfeltreffen gegen den 1. FC Langen steigt am Mittwoch, 26. April, im Maingau-Energie-Stadion. Das Hinrundenspiel in Oberlinden hatten die bisher ungeschlagenen Jügesheimer mit 3:2 zu ihren Gunsten entschieden.

Zur Mannschaft gehören: Jannis Jäschke, Marcel Schwarz, Dominik Mohr, Sotirios Natsis, Justin Wingsheim, Björn Rex, Marc Spahn, Nassim Chihab, Georgios Dazanis, Milot Sinani, Manuel Greco, Damjan Balic, Nico Schoebel, Jan Helferich, Ben Zimmermann, Philipp Löw und Alex Jeutter.
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