FC Teutonia auf dem Speed Court erfolgreich unterwegs

Die U7 des FC Teutonia Hausen (rote Trikots) belegte beim Obere Nidder Junior-Cup in Gedern mit fünf Siegen und ohne einen einzigen Gegentreffer den ersten Platz.

Hausen - Die U7-Fußballer des FC Teutonia Hausen blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Zunächst besiegten die Hausener am Samstag in der Herbstrunde der G-Junioren die Spvgg. Dietesheim mit 6:2 (2:0). Und nur einen Tag später machten sich die jungen Kicker auf, die 45-minütige Autofahrt führte sie nach Gedern in den Wetterau-Kreis. Dort richtete die heimische JSG Obere Nidder ihren zweiten Obere Nidder Junior-Cup aus. Und es lief blendend für die Teutonen, die den ersten Platz belegten.

Das Turnier in Gedern war kein gewöhnliches: Gespielt wurde auf einem Speed-Court, der lediglich 22,5 mal 13 Meter groß war – das Spielfeld also nur etwa rund ein Drittel der Hallengröße ausmachte. Der übriges Hallenboden war mit Teppich ausgelegt, Sitzbänke und Stehtische luden zum Verweilen ein. Wobei der Nachwuchs zwischen den Spielen lieber auf die Torwand schoss. Das besondere am Speed-Court war die Rund-um-Bande sowie die hohen Fangnetze. Der Ball flog somit so gut wie nie während der siebenminütigen Spielzeit ins Aus – das machte das Spiel besonders schnell – und auch anstrengend.

Für die Hausener Mannschaft von Trainer Markus Komo allerdings nichts ungewöhnliches, sie nahm bereits zum fünften Mal an einem solchen Turnier teil und ist an diesem Wochenende beim TV Aschaffenburg schon wieder auf dem Speed-Court unterwegs. „Wir sind über die Seite des Veranstalters auf dieses Turnier in Gedern aufmerksam geworden“, sagt Markus Komo. „Wir freuen uns, einmal gegen Mannschaften zu spielen, die wir noch nicht kennen und dafür fahren wir auch gerne mal ein Stückchen weiter.“ Die Jungs – und ein Mädel ist auch dabei – sind alle sechs Jahre alt, spielen bereits seit zwei Jahren zusammen, die ersten haben bereits mit drei Jahren mit dem Fußballspielen begonnen.

Von den Turnieren mit Rund-um-Bande ist der 51-jährige Komo, Inhaber der B-Lizenz, begeistert: „Das finde ich klasse, das Spiel wird sehr schnell und die Jungs haben einen Riesenspaß bei der ganzen Sache. Dank der Bande ist der Ball nicht ständig im aus, so wie bei normalen Hallenturnieren.“ Die Hausener haben sich sogar eigens für diese Turniere vorbereitet, trainierten einmal im Sportpark Rödermark, um sich wieder an diese speziellen Gegebenheiten zu gewöhnen.

Zum sportlichen Teil: Die Hausener starteten in Gedern mit einem 1:0-Sieg gegen die JSG Düdelsheim in das Turnier und fegten anschließend den FV Bad Vilbel mit 6:0 vom Parkett. Nach einem 3:0-Sieg gegen die JSG Nidda 2 besiegte die Teutonia im letzten Gruppenspiel die erste Vertretung des Gastgebers mit 6:0 und zog damit mit der maximalen Ausbeute von zwölf Punkten und 16:0 Toren in das Finale ein. Hier hieß der Gegner JSG Nidda 1, die die Teutonen nach einer spannenden Partie und einem Treffer von Lukas Braun mit 1:0 in die Knie zwangen. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten die Hausener nicht nur einen Siegerpokal, jedes Kind bekam auch eine Teilnehmermedaille als Erinnerung überreicht.

Die jungen Teutonen stehen erst am Anfang ihrer Hallensaison. In diesem Winter sind acht Hallenturniere, darunter auch die Offenbacher Hallenkreismeisterschaft, geplant. Und diverse Freundschaftsspiele gegen andere Mannschaften. Damit es dem Nachwuchs auch in der kalten Jahreszeit nicht langweilig wird.
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