Germania mit nur einem Gegentor Turniersieger

Obenauf: Germania Ober-Roden (gelbe Trikots) sicherte sich beim Ußner-Junioren-Banden-Cup in Nidda mit nur einem Gegentor den Turniersieg.

Ober-Roden - In Nidda starteten am vergangenen Wochenende 54 Jugendfußballmannschaften von der U7 bis U11. Der erstmals ausgetragene Ußner-Junioren-Banden-Cup des SC Viktoria Nidda in Zusammenarbeit mit der JSG Nidda mit insgesamt fünf Turnieren löste nach 45 Ausgaben die traditionellen Silvesterturniere der Niddaer Kicker ab.

So gingen am Samstagvormittag zehn F2-Juniorenmannschaften auf dem Parkett der Haupt- und Realschule Nidda mit Rund-um-Bande und E-Jugendtoren auf Punktejagd. Mit dabei waren auch einige Mannschaften aus der Region Offenbach (SG Rosenhöhe, HFC Bürgel, Teutonia Hausen) und Dieburg (Germania Ober-Roden), die sich ebenfalls auf den Weg nach Nidda gemacht hatten.

„Das war ein guter Start“, zeigte sich Lars Karopka, Trainer der F2-Junioren des FC Germania Ober-Roden, nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen Teutonia Hausen zufrieden. „Hausen und wir, wir treffen uns öfters Mal in der Halle. Wir sind sehr gut befreundet“, ergänzt er. Und der Sieg gegen die Teutonia war für die Ober-Röder nur der Auftakt einer überaus erfolgreichen Veranstaltung. Nach einem 0:0 gegen Rot-Weiss Frankfurt und einem 3:0-Sieg gegen den FC Hanau 93 trafen die Germanen in einem echten Endspiel um den Gruppensieg auf den bis dato dreimal siegreichen HFC Bürgel. Den Offenbachern hätte somit bereits ein Unentschieden zum Gruppensieg gereicht. Doch Ober-Roden behielt mit 1:0 die Oberhand und qualifizierte sich damit als Gruppensieger ohne einen einzigen Gegentreffer für das Endspiel. Hier kassierten die Rödermärker gegen Rot-Weiß Großauheim zwar ihr einziges Gegentor im gesamten Turnierverlauf, sicherten sich mit einem 2:1-Sieg aber dennoch den viel umjubelten ersten Platz.

Der Kontakt nach Nidda kam über Turnierveranstalter Michael Ehrlich aus Stockstadt zustande. „Wir haben schon beim Turnier in Aschaffenburg teilgenommen, das er veranstaltet, da spielen wir auch im kommenden Jahr“, erklärte Karopka, der den 2010er-Jahrgang seit den Bambini-Zeiten trainiert. Zwölf Kinder gehören dem aktuellen Kader des Germania-Nachwuchses an.

Der war erst kürzlich bei einem weiteren Turnier von m.ehrlichSPORT in Laufach Dritter geworden, nachdem die Ober-Röder im Spiel um Platz drei den bis dato ungeschlagenen SV Erlenbach mit 5:1 aus der Halle geschossen hatten. Und in Preungesheim war nur 24 Stunden ein vierter Platz herausgesprungen. Erfolgreiche Wochen also, die die Germania-Nachwuchskicker derzeit erleben.

Für die Ober-Röder stand auch in Nidda „das Fußball spielen“ im Vordergrund. „Dass die Kinder in Bewegung sind und Spaß haben, ist das wichtigste“, erklärt Lars Karopka, „und wenn am Ende noch eine gute Platzierung dabei herausspringt, sind wir hochzufrieden.“ Da konnte er allerdings noch nicht ahnen, dass seine Jungs am Ende den Siegerpokal in die Höhe stemmen würden. Insofern machten sich die Rödermärker mehr als zufrieden am Nachmittag wieder auf die Heimfahrt.
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