Herren 60 der SGH springen noch auf das Treppchen

Alois Koller und die Herren 60 der SG Hainhausen besiegten zum Rundenabschluss in der Bezirksliga A den TC Rosenhöhe Offenbach mit 4:2. Die Rodgauer sicherten sich damit in der Tabelle noch den dritten Platz.

Rodgau – Zum Rundenabschluss in der Bezirksliga A setzten sich die Tennisherren 60 der SG Hainhausen gegen die zweiten Herren 60 des TC Rosenhöhe Offenbach mit 4:2 durch und zogen damit in der Tabelle noch mit den Offenbachern gleich. Hinter den beiden Topmannschaften Rot-Weiß Linsengericht (11:1 Punkte) und Bischofsheimer TV (10:2) erreichten beide Mannschaften ebenso wie der Karbener SV mit 6:6 Zählern ein ausgeglichenes Punktekonto. Aufgrund der mehr erreichten Matchpunkte beziehungsweise des besseren Satzverhältnisses belegten die Hainhäuser aber vor Karben und dem TC Rosenhöhe den dritten Platz.

„Wir hatten uns in dieser Saison nicht so viel vorgenommen, daher ist der dritte Platz für uns sehr positiv“, meinte Franz Graf, Mannschaftsführer der SG Hainhausen. Immer wieder standen Spieler aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung, so dass sich die Rodgauer nach Abschluss der Runde mehr als zufrieden zeigten. „Der Bezirk A entspricht auch unserer Leistungsstärke“, erklärt Graf. In den vergangenen Jahren hatten die Hainhäuser immer wieder einmal auf den Aufstieg in die Bezirksoberliga spekuliert, waren aber gleich dreimal als Tabellenzweiter knapp gescheitert. In der gerade abgelaufenen Medenrunde waren die Erwartungen deutlich niedriger angesetzt.

Trotz der heftigen Regenfälle am Freitagabend war die Partie gegen die Rosenhöhe nicht gefährdet. „Die Plätze sind erst vor zwei Jahren neu gemacht worden, die halten einiges aus“, erklärte Franz Graf. Obwohl die Gäste aus Offenbach vor der Partie noch vor der SGH platziert waren, „haben wir auf einen Erfolg gehofft“, meinte Graf. „Denn bei der Rosenhöhe fehlten die Topleute.“ Zwar musste auch die SG Hainhausen zwei Spieler aus privaten Gründen ersetzen, dennoch reichte es gegen die Offenbacher zum Sieg. Den Ausschlag gaben dabei die Doppel.

In den Einzeln setzten sich Alois Koller (7:5, 6:2) und Franz Graf (6:4, 6:1) gegen ihren Konkurrenten durch und holten zwei Punkte für die Gastgeber. Dagegen gaben sich Ulrich Stresow (4:6, 2:6) und Alois Jäger (2:6, 4:6) jeweils in zwei Sätzen geschlagen, so dass nach den vier Einzeln beim Stand von 2:2 noch keine Entscheidung gefallen war. Dafür sorgten dann die beiden Hainhäuser Doppel. Nach einigen Schwierigkeiten im ersten Satz gewannen Koller/Graf letztlich doch sicher mit 6:4, 6:1. Ulrich Stresow und Martin Altwicker ließen nichts anbrennen und holten mit einem überzeugenden 6:2, 6:2 den vierten Punkt für die Rodgauer. Während Koller/Graf erst zum zweiten Mal in dieser Saison gemeinsam spielten, ist das Standarddoppel Stresow/Altwicker fleißiger Punktesammler für die SGH. Gemeinsam gewannen die Beiden vier von fünf Doppel. Lediglich in der Partie gegen den späteren Meister Linsengericht hatten sich Stresow/Altwicker nach hartem Kampf mit 6:3, 3:6 und 9:11 geschlagen geben müssen. Erfolgreichster Einzelspieler der Hainhäuser in der abgelaufenen Runde war Alois Koller, der alle seine fünf Partien zu seinen Gunsten entschied.

Nachdem die Medenrunde beendet ist, ist die Saison für die Hainhäuser Herren 60 gelaufen. Ab September geht es nach Nieder-Roden in die Halle, ehe im Frühjahr die Vorbereitung auf die Medenspielzeit 2018 beginnt. „Zwei Jahre werden wir wohl noch als Herren 60 antreten“, blickt Franz Graf voraus. Bereits als Herren 45 spielten die Hainhäuser vor über 15 Jahren gemeinsam Tennis. In zwei Jahren könnte dann der Wechsel zu den Herren 65 erfolgen. Auf jeden Fall will die SG – der Verein stellt insgesamt vier Seniorenmannschaften, die Jugend spielt in der TSG Rodgau – auch weiterhin erfolgreich mit dem Schläger auf Punktejagd gehen.
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