Hohe Schule des Judo in Nieder-Roden

Das Referententeam des Kata Intensiv-Workshop 2016 mit den Vize-Weltmeistern 2012 Sebastian Frey und Sei Kam Chow
Rodgau: Sporthalle Nieder-Roden |

111 Teilnehmer beim 1. Judo-Club Nieder-Roden zu Gast



Seit mehr als 40 Jahren ist der 1. Judo-Club Nieder-Roden/Rodgau e.V. ein fester Bestandteil der Rodgauer Vereinswelt. Angefangen haben die Judoka 1971 als Abteilung der Turngemeinde Nieder-Roden, ab 1974 ein eigenständiger Verein, bietet der 1.JCN heute neben Judo, TaeKwon-Do, Aikido, Tai Chi und Gymnastik neuerdings auch Hapkido für Erwachsene und Kinder an.
Viele Aktivitäten und Erfolge machen den Verein weit über die Grenzen Hessens bekannt. Die TeaKwonDoka sind seit längerer Zeit überregional erfolgreich, die Judo-Sommerschule bringt jedes Jahr 150 und mehr Teilnehmer aus In- und Ausland nach Nieder-Roden, bei Hapkido für Kinder und Erwachsene steigen die Mitgliederzahlen, die Abteilung Tai Chi freut sich über „Neue“.
Judo kennt man zumeist nur als Wettkampfsport. Genau genommen besteht Judo aber aus drei Säulen: Kata (zeremonielle Vorführung), Randori (Übungskampf) und Shiai (Wettkampf). Kata-Üben bedeutet, sich mit der „Grammatik“ des Judo zu beschäftigen. Und das Vorführen einer Kata ist eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Dan-Prüfung (Prüfung für den „schwarzen Gürtel).
Erst seit wenigen Jahren werden national und international Kata - Meisterschaften durchgeführt, wobei Hessische Judokas bundesweit eine Spitzenposition einnehmen. Unter ihnen auch Teilnehmer des 1.Judo-Club Nieder-Roden.
Zum siebten Mal in Folge hat der 1.Judo-Club Nieder-Roden am vergangenen Wochenende wieder einen Work-Shop angeboten. Welchen Stellenwert dieser Lehrgang zwischenzeitlich hat, zeigt die Referentenliste. Neben den mehrfachen Deutschen Meistern, Europameistern 2012 und Vize-Weltmeistern 2012 in Katame no kata Sebastian Frey und Sei Kam Chow, gaben acht weitere Deutsche Meister ihr Können und Wissen weiter. 111 Teilnehmer, aus nahezu allen Bundesländern, waren der Einladung gefolgt. Unter Ihnen wiederum junge aktive Judoka, Hessenmeister und Deutsche Meister.
Nach dem Kata-Workshop am Samstag folgte am Sonntag noch ein Lehrgang für den Erwerb oder die Verlängerung einer Kata-Wertungsrichter-Lizenz. Denn schließlich braucht man nicht nur Prüfungs- und Wettkampfteilnehmer, sondern auch „Unparteiische“ …….
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