Michael Ostermann der schnellste Rodgauer

Aaron Bienenfeld (links, ehemals LG Offenbach) gewann den vierten und letzten Lauf der 37. Jügesheimer Winterlaufserie. In der Gesamtwertung belegte er Platz vier. Bienenfeld startet mittlerweile ebenso wie Solomon Merne Eshete (ehemals TV Wasserlos) für den SSC Hanau-Rodenbach. Merne Eshete genügte am vergangenen Samstag ein zweiter Platz, um sich den Gesamtsieg zu sichern. Der bis dato führende Demeke Wosene (rechts, LG Rüsselsheim) rutschte in der Gesamtwertung auf Rang zwei ab.

Jügesheim – Wie erwartet sicherten sich Solomon Merne Eshete (TV Wasserlos, startet mittlerweile für den SSC Hanau-Rodenbach) und Jenny Schulz (Skills 04 Frankfurt) am Samstag beim vierten und letzten Lauf der 37. Jügesheimer Winterlaufserie den Gesamtsieg. Besonders groß war die Freude bei Jenny Schulz, die in 1:47:57 einen neuen Serienrekord aufstellte und dafür eine Prämie von 300 Euro erhielt. Sie löste damit die bisherige Rekordhalterin Kerstin Bertsch-Straub (SSC Hanau-Rodenbach) ab, die 2013/2014 in 1:48:36 Stunden die Gesamtwertung zu ihren Gunsten entschieden hatte.

Beim abschließenden vierten Lauf am vergangenen Samstag überquerten allerdings nicht die Gesamtsieger als Erste die Ziellinie im Jügesheimer Maingau-Energie-Stadion. Bei den Männern gewann überraschend Aaron Bienenfeld. Der Offenbacher startet seit Jahresbeginn für den SSC Hanau-Rodenbach und legte die Zehn-Kilometer-Strecke in 31:08 Minuten zurück – so schnell war Bienenfeld in Jügesheim noch nie. Gesamtsieger Solomon Merne Eshete überquerte nach 31:13 Minuten mit über einer Minute Rückstand die Ziellinie. Er hatte allerdings die Läufe im November und Dezember vergangenen Jahres klar für sich entschieden. Nach einer Pause im Januar reichte ihm nun Rang zwei, um erstmals in 1:33:19 Stunden Gesamtsieger zu werden. Der bis dato führende Demeke Wosene (LG Rüsselsheim) fiel auf Platz zwei zurück. Dritter der Gesamtwertung wurde Mibale Andemicale von der LG Seligenstadt. Hinter dem Serienrekord von Olympia-Teilnehmer Julian Flügel aus dem vergangenen Jahr (1:31:22) blieb Solomon Merne Eshete allerdings runde zwei Minuten zurück. Bester Starter aus Rodgau war Michael Ostermann, der in 1:59:03 Stunden knapp unter der Zwei-Stunden-Marke blieb und damit den 27. Gesamtplatz erreichte. Der Läufer des Rodgau Lauftreffs hatte im Januar pausiert, war aber ansonsten bei allen Läufen am Start. Am vergangenen Samstag erreichte er nach 39:31 Minuten das Ziel – sein bestes Ergebnis bei der 37. Auflage der Jügesheimer Laufserie.

Bei den Frauen freute sich Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach) in 35:19 Minuten über den ersten Platz auf heimischer Trainingsstrecke. Die Hainhäuserin war mit dem Fahrrad aus dem Nachbar-Stadtteil nach Jügesheim geradelt. Sie siegte vor Anna Starostzik (35:55, PSV Grün-Weiß Kassel) und Seriensiegerin Jenny Schulz. Schulz hatte den Gesamtsieg nach drei erfolgreichen Läufen (zwei Siege, einmal Platz zwei) bereits sicher. In 36:02 Minuten war Jenny Schulz dieses Mal exakt so schnell unterwegs wie im Dezember vergangenen Jahres. Damit wurde ihre Novemberzeit (37:00 Minuten) gestrichen – und Schulz durfte den Streckenrekord bejubeln. Für die Frankfurterin war es nach 2008 der zweite Gesamtsieg in Jügesheim. Platz zwei der Serienwertung belegte Tatjana Rauhut vor Johanna Uherek (beide SSC Hanau-Rodenbach).

Die beiden letzten Läufe endeten somit mit Überraschungen. Überraschend war auch die Kleidung vieler Starter - insgesamt waren waren am vergangenen Samstag 304 Teilnehmer auf der Strecke -, die in kurzen Hosen liefen. Im November haben sich die Veranstalter des JSK Rodgau an dieses Bild mittlerweile gewöhnt. Beinahe frühlingshafte Temperaturen am vergangenen Wochenende führten nun dazu, dass viele Teilnehmer die langen Laufhosen im Schrank ließen.

Natürlich waren vor allem aus der Region Rodgau und Rödermark viele Teilnehmer dabei. Neben dem schnellsten Rodgauer Michael Ostermann durfte sich vor allem Marita Hermes, die ebenfalls für den Rodgau Lauftreff unterwegs ist, freuen. In 2:03:21 Stunden sicherte sie sich den Gesamtsieg in der W60. Schnellste Rodgauerin war Lena Schobert (LG Rodgau), die in der Gesamtwertung der U16 in 2:10:05 Stunden den fünften Platz belegte und Gesamt-16. Wurde. Die junge Rodgauerin war bei allen vier Durchgängen der aktuellen Serie am Start, ihre Bestzeit stellte sie im Dezember in 45:49 Minuten auf. Zweitschnellste Rodgauerin in der Gesamtwertung war auf Platz 27 Frauke Ostermann (Rodgau Lauftreff) in 2:32:00 Minuten. Insgesamt absolvierten 46 Frauen mindestens drei oder sogar alle vier Durchgänge und wurden damit in die Gesamtwertung aufgenommen.

Die beiden schnellsten Starter aus Rödermark beendeten die Winterlaufserie nur wenige Sekunden voneinander getrennt. Wolfgang Groh (TG Ober-Roden, 2:26:21 Stunden) und Ralph Weisenburger (Rödermark, 2:26:48) belegten die Positionen 91 und 92. Insgesamt 128 Männer schafften den Sprung in die Gesamtwertung.
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