Volker Bierig seit 1995 Trainer der TSV-Volleyballerinnen

Die Volleyballerinnen des TSV Dudenhofen (rechts) besiegten am vergangenen Heimspieltag den SC Steinberg und Orplid Darmstadt 2 und führen die Tabelle der Kreisliga Nordost an.

Dudenhofen - Die Volleyballabteilung des TSV Dudenhofen wurde 1979 gegründet, nachdem dieser Ballsport in den 70er Jahren in ganz Deutschland an Popularität gewonnen hatte. Es formierten sich verschiedene Herrenmannschaften, die den Spielbetrieb aufnahmen und Erfolge bis hin zu einem Aufstieg in die Verbandsliga feierten. Aktuell stellt der TSV seit einigen Jahren aber keine Herrenmannschaft mehr.

Auch die Damen starteten kurz nach der Abteilungsgründung den Spielbetrieb und stellten gleich mehrere Mannschaften. Höchste Spielklasse die der Turn- und Sportverein erreichte, war die Bezirksliga, aus der die Dudenhöferinnen in der vergangenen Saison als Vorletzter abstiegen.

Die Geschichte des Volleyballs bei den TSV-Mädels ist eng mit Volker Bierig verbunden. Der 62-Jährige stammt ursprünglich aus dem Magdeburger Raum, kam dann 1993 aus beruflichen Gründen nach Rodgau. Volleyball hatte er schon zuvor gespielt, nach seinem Umzug nach Dudenhofen schloss er sich den TSV-Herren an. Als dann eine neue Mädchenmannschaft ins Leben gerufen wurde, übernahm der ehemalige Sportstudent den Posten des Trainers. „Die Mädels waren damals zehn, elf Jahre alt“, erinnert er sich. Heute sind sie 33, 34 Jahre – und trainieren noch immer unter Volker Bierig.

Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga ist der Wiederaufstieg das Ziel des TSV. „Es sind einige Spielerinnen aus der Jugend dazugekommen, die müssen wir erst integrieren“, sagt Bierig. Sein 14-Frauen-Kader besteht zur Hälfte aus Jugendlichen. Aktuell läuft es aber sehr gut, mit 13 Punkten aus fünf Partien führen die Rodgauerinnen die Tabelle der Kreisliga Nordost an. „Das ist nur eine Momentaufnahme“, warnt Bierig. Dennoch: Bisher verließ der TSV in allen fünf Begegnungen als Sieger das Parkett.

Am vergangenen Sonntag trafen die Dudenhöferinnen in der heimischen Stauffenberg-Halle am Heimspieltag auf den SC Steinberg und Schlusslicht Orplid Darmstadt 2. „Mit dem ersten Spiel war ich sehr zufrieden“, sagte Bierig. Gegen den aktuellen Vierten Steinberg setzte sich der TSV mit 3:1 durch. Den ersten Satz gewann der TSV knapp (25:20), den zweiten sicher (25:11). Den dritten Durchgang gaben die Gastgeberinnen mit 17:25 an Steinberg ab. Mit einem hart umkämpften 25:23 im vierten Satz entschied Dudenhofen die Partie zu seinen Gunsten. „Gegen Darmstadt hatten wir zu Beginn einige Schwierigkeiten, da war ich nicht so ganz zufrieden“, meinte Bierig. Zunächst durfte die zweite Garde ran und verlor die ersten beiden Sätze mit 23:25 und 21:25. Nach einigen Wechseln lief es wieder besser und mit 25:21, 25:10 und 15:12 sicherte sich Dudenhofen noch den knappen 3:2-Sieg. Weiter geht es für den Turn-und Sportverein erst im kommenden Jahr. Am Samstag, 20. Januar, steht das Gastspiel bei der SSG Langen an.

Aktuell stellt der TSV neben der Frauen- nur noch eine Mädchenmannschaft, die in der Jugendgrundklasse 2 den zweiten Platz unter acht Mannschaften einnimmt. Am vergangenen Wochenende verloren die Dudenhöferinnen das Spitzenspiel beim VC Ober-Roden nach hartem Kampf und einer 2:0-Satzführung noch mit 2:3 (25:20, 25:21, 20:25, 23:25, 14:16). Aber Anfang März gibt es ja noch ein Rückspiel.

In drei Jahren feiert Volker Bierig sein 25-jähriges Trainerjubiläum in Dudenhofen. Und wie lange macht er den Job noch? „So lange mir nicht langweilig wird. Ich denke, dass geht schon noch eine Weile“, schmunzelt der TSV-Trainer.
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