„Wir sehen diese Saison als Ausbildungsjahr“

Kampf um jeden Ball. Der FC Teutonia Hausen (dunkles Trikot) belegte beim Ußner-Junioren-Banden-Cup in Nidda den fünften Platz.
Hausen - In Nidda starteten am vergangenen Wochenende 54 Jugendfußballmannschaften von der U7 bis U11. Der erstmals ausgetragene Ußner-Junioren-Banden-Cup des SC Viktoria Nidda in Zusammenarbeit mit der JSG Nidda mit insgesamt fünf Turnieren löste nach 45 Ausgaben die traditionellen Silvesterturniere der Niddaer Kicker ab.

So gingen am Samstagvormittag zehn F2-Juniorenmannschaften auf dem Parkett der Haupt- und Realschule Nidda mit Rund-um-Bande und E-Jugendtoren auf Punktejagd. Mit dabei waren auch einige Mannschaften aus der Region Offenbach (SG Rosenhöhe, HFC Bürgel, Teutonia Hausen) und Dieburg (Germania Ober-Roden), die sich ebenfalls auf den Weg nach Nidda gemacht hatten.

„Wir sind größer geworden“, schmunzelte Markus Komo, Trainer des FC Teutonia Hausen. Und das nicht nur, weil er und der MEIN-SÜDHESSEN-Reporter sich letztmalig im November vergangenen Jahres über den Weg gelaufen waren, auf die Körpergröße der Hausener Mannschaft bezogen. Nein, der Kader hat Zuwachs bekommen, besteht mittlerweile aus 15 jungen, talentierten Nachwuchsfußballern. „Da können wir jetzt verschiedene Kombinationen ausprobieren“, erklärte Komo zufrieden. In Nidda war das allerdings möglich. Weil eine Reihe von Spielern aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei waren, stand dem FC Teutonia nur ein Auswechselspieler zur Verfügung.

In Nidda belegten die Hausener nach einem 3:2-Sieg gegen die SG Rosenhöhe den fünften Platz. In die Gruppenphase war die Teutonia mit einer 0:1-Niederlage gegen den späteren Turniersieger Germania Ober-Roden gestartet. Nach einem 3:2-Sieg gegen den FC Hanau 93, einer 0:2-Niederlage gegen den HFC Bürgel und einer abschließenden 3:0-Sieg gegen Rot-Weiss Frankfurt belegten die Hausener in ihrer Vorrundengruppe mit sechs Punkten den dritten Platz. Beim 3:2 im Platzierungsspiel gegen die Rosenhöhe hatten die Hausener damit zum dritten Mal nach der Schlusssirene Grund, ausgiebig zu jubeln.

Insgesamt haben die Hausener in diesem Jahr als 2010er-Jahrgang gegen die Konkurrenz keinen leichten Stand. Doch obwohl die Gegner in der Regel ein Jahr älter sind, belegten die Teutonen in der abgelaufenen Runde den zweiten Platz. Und auch in der Halle treffen die jungen Hausener oftmals auf ein Jahr ältere F1-Mannschaften. „Wir sehen diese Saison als Ausbildungsjahr“, erklärt Markus Komo daher. „Wir gewinnen ein Spiel eben nicht 16:0, sondern verlieren auch mal 3:5.“ Den Jungs ist das allerdings relativ egal. Jüngst feierten sie bei einem Turnier den Sieg im Spiel um Platz sieben ebenso lautstark, wie sie normalerweise einen Turniersieg bejubeln.

In der Halle sind die Hausener in diesem Winter noch mehrfach gefordert. So etwa am 6. Januar in Aschaffenburg, eine Woche später (13. Januar) geht es nach Ober-Roden. Ein besonderes Erlebnis erwartet die jungen Kicker über Pfingsten, wenn sie bei einem internationalen Turnier in Düsseldorf mit von der Partie sind. „Das ist vor allem für das Teambuilding wichtig, da kommen alle Spieler mit“, erklärt Markus Komo. Apropos Teambuilding: Das wird auch durch die neuen Trikots gefördert, die der FCT-Trainer bei einem Preisausschreiben des Energieversorgers EVO gewann. Denn auf diesen sind nicht nur die Nummern, sondern auch die Namen der Spieler, die das Trikot überstreifen, aufgedruckt. Auf die kommende Saison 2018/2019 kann Trainer Markus Komo bereits jetzt zuversichtlich vorausschauen: „Die Mannschaft bleibt komplett zusammen. Und es kommt mal noch einer dazu.“ Und dann ist auch das Ausbildungsjahr beendet.
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