Betreuungsassistenten in Johanniter-Altenpflegeschule ausgebildet

Die Teilnehmerinnen probierten im Unterricht auch zahlreiche Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für dementiel Erkrankte aus
Rodgau: Johanniter-Haus |

In der Johanniter-Altenpflegeschule sind erstmalig Betreuungsassistentinnen nach § 87b Abs. 3 SGB XI ausgebildet worden. Alle 17 Teilnehmerinnen haben nach ihrer Qualifizierung die schriftliche und mündliche Prüfung bestanden und freuen sich nun auf ihr neues Aufgabengebiet, dementiell erkrankte Menschen professionell und kompetent zu betreuen.

Während ihres achtwöchigen Kurses lernten die Teilnehmerinnen unter anderen, welche unterschiedlichen Demenzerkrankungen es gibt und wie sie am besten mit betreuungsbedürftigen Menschen kommunizieren und interagieren können. Des Weiteren wurden sie in Biographie-Arbeit, Anatomie, Erster-Hilfe, Rechtskunde, Hauswirtschaft und Ernährungslehre geschult. Zur Ausbildung gehörte auch ein 80-stündiges Betreuungspraktikum in einer stationären Einrichtung nach Wahl. Dort hatten sie die Möglichkeit das erlernte Wissen praxisnah umzusetzen.
„Aufgrund eingeschränkter Alltagskompetenz benötigen dementiell erkrankte Menschen besonders viel Zeit und Zuwendung“, weiß Gülden Budde, Schulleitung der Johanniter-Altenpflegeschule. „Daher war es uns ein besonderes Anliegen den künftigen Betreuungsassistenten nicht nur das fachliche Know-How für ihr Tätigkeitsfeld zu vermitteln, sondern sie speziell für Demenzerkrankte zu sensibilisieren. Dazu gehört neben einem hohen Einfühlungsvermögen, ein freundliches und verständnisvolles Wesen, eine respektvolle Haltung alten und kranken Menschen gegenüber sowie viel Geduld, Kreativität und Diplomatie“.
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