Johanniter öffnen Türen für Rodgauer Schüler

Bürgermeister informierte sich vor Ort und besuchte die Teilnehmer bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Nieder-Roden
Rodgau: Johanniter-Haus |

Am 18. November veranstaltet die Stadt Rodgau gemeinsam mit 21 teilnehmenden Unternehmen und Institutionen zum dritten Mal den „Tag des offenen Betriebes“. Das Projekt soll angehenden Schulabgänger direkte Einblicke in ihre angestrebten Berufsausbildungen geben und Ihnen die Berufswahl erleichtern.

Über 50 Schülerinnen und Schüler aus drei Rodgauer Schulen sowie Teilnehmer aus dem Projekt „Rodgau 16plus nutzen ihre Chance und informierten sich direkt bei den Unternehmen vor Ort. Bei der Johanniter-Unfall-Hilfe hatten sich 14 interessierte Schülerinnen und Schüler angemeldet, um sich über die unterschiedlichen Ausbildungsberufe in der Altenpflege, im Rettungsdienst sowie über die Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich als Kauffrau für Büromanagement zu informieren.

Regionalvorstand Sven Korsch begrüßte gemeinsam mit seinem Team die Interessierten und berichtete unter anderen wer die Johanniter sind und welch unterschiedliche Dienstleistungen sie in Stadt und dem Kreis Offenbach erbringen. Von der U3-Betreuung in den Johanniter-Kitas, über die umfangreichen sozialen Dienste, dem Rettungsdienst bis hin zur palliativen Versorgung von Schwerstkranken. Bei der Hilfsorganisation arbeiten über 180 hauptamtliche Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Bereichen. Dafür werden engagierte Nachwuchskräfte gebraucht und jedes Jahr entsprechend ausgebildet.

Als Überraschungsgast besuchte Bürgermeister Jürgen Hofmann die Veranstaltung und erfreute damit alle Beteiligten. Er bedankte sich bei den Johannitern, dass sie auch in diesem Jahr wieder ihre Türen für die Schulabgänger geöffnet haben und wünschte den Teilnehmern viele neue Erkenntnisse bei ihrer Berufswahl und Spaß am Projekttag.

Nach dem theoretischen Teil bekamen die Schüler natürlich auch erste praktische Einblicke und Übungen in ihren jeweiligen gewählten beruflichen Arbeitsfeldern.

Besondere Freude hatten die Schüler im Praxisraum der Altenpflegeschule. Hier lernten sie unter Anleitung von Schulleitung Gülden Budde was man beim Verabreichen einer Insulinspritze am Patienten beachten muss und wie diese Spritzen verabreicht werden. Als Patient diente natürlich die beliebte Lehrpuppe „Johann“, ein unverwüstliches Exemplar für angehende Pflegefachkräfte.

Am Abend folgte dann noch eine gemeinsame Abschlussveranstaltung mit allen beteiligten Firmen und Teilnehmern in der Georg-Büchner-Schule. Hierbei fand nochmals ein reger Austausch zum Projekttag statt. Fazit: den jungen Menschen hat es bei den Johannitern sehr gut gefallen. Sie empfehlen den „Tag des offenen Betriebes“ auch anderen Schulabgängern, die noch nicht wissen, welchen beruflichen Weg sie gehen möchten.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.