Fisch räuchern – Gar nicht so schwer, wie man denkt

Das Räuchern von Fischen ist eine sehr alte, aber bewährte Methode, um diese zu konservieren und dessen Haltbarkeit wesentlich zu verlängern. Zudem ist das Räuchern eine gute Methode, um ein sehr intensives Aroma zu erhalten. Ein Vorteil des Räucherns ist, dass man diese Konservierungsmethode auch in der hauseigenen Küche, ganz ohne teures Zubehör anwenden kann. Hier erfahrt ihr Schritt für Schritt, welche Räuchermethoden es gibt und wie ich in der eigenen Küche Räuchern könnt.

Woher kommt das Räuchern?
Das Räuchern hat seine Ursprünge vermutlich in der Steinzeit, als die Menschen in Höhlen und Hütten lebten. Das offene Feuer war dann eine Möglichkeit, um sich zu wärmen und um Nahrung darauf zuzubereiten. Ganz ohne Schornstein oder Herd mussten die Menschen diese Zeit überstehen, was für uns heutzutage kaum vorstellbar ist. Der Rauch zog also ohne Schornstein direkt in den Raum und blieb unter dem Dach bzw. der Decke hängen und zog dann über ein einfaches Loch im Dach ab. Die Leute haben irgendwann herausgefunden, dass Lebensmittel wie Fisch und Fleisch durch diesen Qualm haltbar gemacht werden konnten und erfanden somit diese einfache Konservierungsmethode.
Heutzutage wird das Räuchern jedoch nicht nur zum Konservieren der Lebensmittel genutzt, sondern auch, um den Produkten ein einzigartiges Aroma zu verleihen.

Räuchermethoden
Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Arten des Räucherns. Zum einen gibt es das Kalträuchern, was bedeutet, dass bei etwa 16 – 26°C geräuchert wird. Diese eignet sich für Waren, die länger haltbar gemacht werden sollen. Darunter fallen Produkte wie Räucherlachs oder Hering (Auch Lachshering genannt). Wenn bei Temperaturen von 80-100°C für wenige Stunden geräuchert wird, nennt man das Heiß- oder Warmräuchern. Diese Produkte sollten dann schnell bzw. frisch verzehrt werden. Diese Räuchermethode dient beispielsweise dem Räuchern von Hering bzw. Räucheraal.

Selberräuchern
Wenn man zuhause keine speziellen Räuchergerätschaften besitzt, kann mit etwas Übung auch mit ganz simplen Mitteln ein köstlicher Räucherfisch zubereitet werden. Man benötigt hierzu einen schlichten Räucherofen, den es in vielen Fachgeschäften zu einem adäquaten preis zu kaufen gibt.
Soll ein Fisch im hauseigenen Räucherofen zubereitet werden, eignet sich meistens die Heißräuchervariante. Bevor es jedoch losgeht, sollte der Fisch bei Bedarf in einer Salzlake eingelegt werden. Über Nacht bleiben die Fische dann in der Mischung aus Kochsalz und Leitungswasser liegen. Um mehr Geschmack zu erhalten, können auch noch weitere Gewürze, die ebenfalls in Fachgeschäften erhältlich sind, in die Lake gemischt werden. Nach zwölf Stunden können die Fische dann aus der Salzlake herausgenommen und gründlich abgespült werden. Nun können die Fische an einem Haken befestigt werden, um ca. zwei Stunden an der frischen Luft zu trocknen. Kommen wir nun zum spannendsten Teil, dem Räuchern. Hierzu benötigt man weiteres Zubehör wie Räucherchips oder Räuchermehl, die Sie in speziellen Angelgeschäften finden. Als nächstes wird der Räucherofen mit Buchenholz befüllt. Dann können die Fische im Ofen befestigt werden und anschließen für eine bestimmte Zeit im verschlossenen Ofen gegart werden.

Tipp: Ein sehr beliebter Räucherfisch ist die Forelle
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.