Gassi gehen – Das Kommen auf Kommando

Hier Hund hört nicht auf Sie, kommt nicht wenn Sie ihn rufen und jeder Spaziergang ist eine neue Herausforderung? Dann sollten Sie noch einmal ganz von vorne anfangen und einen neuen Weg ausprobieren. Hier ein Tipp wie, sie solche Situationen in den Griff bekommen und einen Spaziergang mit dem Hund wieder genießen können.

Übung 1
Beginnen Sie bei sich zu Hause oder im Garten. Nehmen Sie sich etwas zur Hand, von dem Sie wissen, dass ihr Hund es liebt. Sei es das Lieblingsspielzeug, oder Leckerlies. Rufen Sie ihren Hund zu sich mit einer freundlichen Stimme. Locken Sie ihn zu sich. Wenn er zu Ihnen kommt, darf er die Belohnung haben. Jedoch nur ein Leckerli oder das Spielzeug für maximal eine Minute. Danach gehen Sie und beschäftigen sich mit anderen Dingen. Führen Sie diese Übung über den Tag verteilt durch, jedoch nicht zu oft und nicht zu schnell hintereinander, damit ihr Hund das Interesse nicht verliert. Er soll sich auf die Belohnung freuen, die er bekommt. Sollte er jedes Mal, wenn Sie ihn rufen freudig auf Sie zugelaufen kommen, dürfen Sie eine weitere Aufgabe hinzufügen, wie etwa Sitz oder Platz.

Übung 2
Hat ihr Hund dies verinnerlicht, können Sie einen Schritt weitergehen und mit ihm an einen ruhigen Ort draußen gehen und ihn ableinen. Lassen Sie ihn erst ein paar Minuten rumschnuppern und sich von Ihnen entfernen. Wenn Ihnen danach ist, wiederholen Sie, was Sie bereits zu Hause geübt haben. Kommt der Hund aufgrund Ihres Kommandos zu ihnen und macht brav Platz oder Sitz, darf er seine Belohnung haben. Danach gehen Sie einfach weiter und das Spiel beginnt von vorne. Wiederholen Sie diese Übung immer wieder und achten Sie darauf, dass Sie genügend Abstände zwischen ihren Lockrufen behalten. Sie sollten nach keinem Schema vorgehen sondern unregelmäßig nach ihrem Hund rufen.

Übung 3
Wenn Sie dies oft genug trainiert haben und Sie das Gefühl haben, dass der Hund jedesmal freudig zu ihnen kommt sobald Sie ihn rufen, dürfen Sie nun etwas Vertrauen in ihren vierbeinigen Freund stecken. Üben Sie dasselbe nun bei einem ganz normalen Spaziergang, mit potentiellen Gefahren wie Fahrradfahrer, anderen Hunden und Joggern. Wichtig ist es, dass Sie ihn rufen, bevor er vom Jagdfieber gepackt losrennt und, dass Sie die Ruhe bewahren. Rufen Sie ihn auf keinen Fall panisch und hektisch hinterher, sondern tun Sie dies, wie Sie es zu Hause auch getan haben. Mit einer lockenden Stimme. Wenn es klappt und Ihr Hund von dem gespenstigen Fahrradfahrer abdreht und lieber auf Sie zu gestürmt kommt, haben Sie einen großartigen Erfolg erbracht. Sollte es jedoch nicht klappen, seien Sie nicht traurig oder zornig, sondern fangen Sie wieder von vorne an. Wichtig ist, dass Sie an sich und an ihren Hund glauben.

Als zusätzliche Hilfe, können Sie sich auch eine Hochfrequenzpfeife oder einen Clicker zulegen, die Sie in vielen Onlineshops für Tierbedarf bekommen und mit denen Sie ihr Training bei Bedarf erweitern können. Vertrauen Sie in ihrem Hund und seien Sie verständnisvoll, selbst wenn es nicht so klappt wie Sie möchten.
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