Bergsträßer Museum Seeheim-Jugenheim erfolgreich im Jahr 2016

Bereiche des Bergsträßer Museum Seeheim-Jugenheim
Das Bergsträßer Museum Seeheim-Jugenheim war im Jahr 2016 sehr erfolgreich. In allen 4 Bereichen haben die Museums-Teams die Ausstellungen und Sammlungen stark verbessert und vor allen Dingen die Besucherzahlen in den Museen und bei Veranstaltungen des Jahresprogramms um mehr als 30 % deutlich gesteigert. Das Museum hat sich durch diese Verbesserungen und durch interne museumspädagogische Fortbildungsmaßnahmen als „außerschulischer Lernort“ für Schulkinder und Erwachsene qualifiziert. Dadurch haben auch die Kooperationen mit Schulen, Vereinen und privaten Gruppen für Sonderveranstaltungen zugenommen.

Im Museumsbereich 1 („Museum Burg Tannenberg“ im Historischen Rathaus) hat das Team Besucherbetreuung die meist sehr interessierten Jugendlichen und Erwachsenen mit den Themen der Ausstellung „Die mittelalterliche Welt der Burg Tannenberg in der Region des Amtes Seeheim“ vertraut gemacht und damit ein gutes Bild der Seeheim-Jugenheimer Geschichte vermittelt. Das „Archäologie-Team Seeheim-Jugenheim“ hat die Ausstellung durch zahlreiche neue Oberflächenfunde bei Arbeitseinsätzen anlässlich der Erhaltungsarbeiten des Heimat- und Verschönerungsvereins Seeheim auf der Burgruine Tannenberg aufgewertet und zugleich die Funde und deren Bedeutung erforscht und dokumentiert.

Im Museumsbereich 2 („Schulmuseum Seeheim-Jugenheim in der Kirchstraße 1“) hat das fleißige Damen-Museums-Team mit einer für den Bildungsschwerpunkt Seeheim-Jugenheim bedeutenden Ausstellung „500 Jahre Bildung in Seeheim-Jugenheim“ im Rathausfoyer zugleich die Ausstellung im Schulmuseum stark aufgewertet. Außerdem wurden wichtige Unterrichtsszenen in Präsentationen wie „Schule wie zu Omas Zeiten für Schulklassen und Gruppen“ durch gemeinsames Training der Besucherbetreuungs-Teams und durch Einsatz neuer typischer Unterrichtmittel zu einem Anziehungspunkt gemacht.

Im Museumsbereich 3 („Kulturerbe und Geschichte der Ortsteile“) wurden Forschungsarbeiten in den Bereichen Englische Landschaftsparks, Gotische Kirchen sowie „100 Jahre Ansichtskarten“ in Seeheim-Jugenheim geleistet. Für die Öffentlichkeit – auch im Gemeinde-Seniorenprogramm – wurde ein interessantes Jahresprogramm mit Vorträgen, Exkursionen und einer Museumsfahrt ausgearbeitet und durchgeführt. Eine spezielle neue Veranstaltungsreihe „mal dies – mal das, Kultur im Schulmuseum“ mit Lesungen, Filmen, Vorträgen und Musik wurde mit zunehmendem Publikums-Interesse erprobt. Die Besucherbetreuungs-Teams in beiden Museen waren stets voll im Einsatz bei öffentlichen Veranstaltungen wie z. B. Frühlingsmarkt, Seeheimer Kerb und Martinsmarkt.

Der Museumsbereich 4 („KUNSTSTOFFSTRASSE Darmstadt-Dieburg, Teil SEEHEIM-JUGENHEIM“) wurde vom Archiv-Team ganz neu entwickelt und in einer Ausstellung im Rathausfoyer präsentiert. Das Thema „KUNSTSTOFF-Produktion nach dem 2. Weltkrieg – Industrialisierung in den Ortsteilen von Seeheim-Jugenheim für neue Produkte, Arbeitsplätze und Aufschwung“ wurde aufgrund von Texten und Bildern des Museumsarchivs sowie Nachforschungen bei Unternehmerfamilien und Zeitzeugen zusammengestellt. Es zeigt sich deutlich, mit welchem Elan und Wagemut viele Seeheim-Jugenheimer Familien nach dem Krieg mit der Verarbeitung des neuen Rohstoffes Kunststoff und mit einer großen Vielfalt nachgefragter Produkte erfolgreich einen neuen Markt erschlossen.
Seeheim-Jugenheim ist mit dieser Ausstellung zu einem Standort der vom Landratsamt Darmstadt-Dieburg forcierten „KUNSTSTOFFSRASSE Darmstadt-Dieburg“ geworden.

Hinweis: Am 1. Weihnachtsfeiertag und am Neujahrstag bleibt das Museum geschlossen.

Bild: Bereiche des Bergsträßer Museum Seeheim-Jugenheim
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