Lesung Konrad Witt: „Besiedlung der Region Seeheim-Jugenheim“

In der Reihe „Mal dies – mal das, Kultur im Schulmuseum“ des Jahresprogramms 2018 des Museumsvereins Seeheim-Jugenheim begrüßt Konrad Witt am Samstag, dem 21. April
2018, 16 Uhr, Jung und Alt im Schulmuseum Seeheim-Jugenheim am Seeheimer Sebastiansmarkt, Kirchstraße 1, zu einer interessanten Lesung (Teil 1) über die Entwicklung der Siedlungen im Bereich des heutigen Seeheim-Jugenheim. Mit der abklingenden Eiszeit vor ungefähr 10 000 Jahren wagten sich (wieder) Menschen an den östlichen Rand der sumpfigen Rhein-Neckoar-Flusslandschaften und entlang der schmalen Eisrinnen in den gebirgigen Felsrand des Odenwaldes. Ihre Spuren werden z. B. im Bergsträßer Museum Seeheim-Jugenheim bewahrt. Zu Beginn unserer Zeitrechnung gehörte diese Region für ca. 250 Jahre als Provinz Germania Superior zum Römischen Reich. Es entstanden – heute noch sichtbar – befestigte Straßenverbindungen entlang des Odenwaldrandes und mit Brückenkonstruktionen über das Sumpfgelände. Industrielle Aktivitäten (Felsenmeer) und Landwirtschaft (Kloster Lorsch) begünstigten den Entschluss der nordeuropäischen Menschen der Völkerwanderungszeit, ihre Lebensform als Nomaden total umzustellen, sesshaft zu werden und stationäre Gemeinschaften zu bilden. …. 500 Jahre später gab es hier erste Dörfer und nach weiteren 400 Jahren erste Zusammenfassungen von Dörfern zu kleinen „Herrschaften“, wie das „Amt Seeheim“. …
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Das Museum bittet um Anmeldung unter 06257 81404.
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