Über 400 Zuhörer begeistert von französischen Chansons

Bildunterschrift Der „Chorale du Lac“ aus Seeheim-Jugenheims Partnerstadt Villenave d´Ornon begeistere am Wochenende über 400 Zuhö-rer. (pae-foto)
Seeheim: Waldwirtschaft Braustübl | SEEHEIM-JUGENHEIM. Verschwisterung lebt von vielen Wegen. Einer davon ist die Musik. Sie verbindet sprachübergreifend. Zu seinem zweiten öffentlichen Konzert gastierte am Samstag der „Chorale du Lac“ in Seeheim-Jugenheim. Zu dem Konzert in der Waldwirt-schaft Braustübl´ hatten der Gemeindevor-stand und die Darmstädter Brauerei eingela-den. Bürgermeister Olaf Kühn und der Chef der Darmstädter Privatbrauerei Wolfgang Köhler begrüßten die über vierhundert Zu-hörer bei strahlendem Sonnenschein. Sie betonten bereits am Anfang, dass diese Ko-operation und die Örtlichkeit ein Versuch wäre, der offensichtlich gelungen sei.
Bereits nach wenigen Liedern hatten die fünfzehn Sängerinnen und Sänger aus der französischen Schwesterstadt Villenave d´Ornon die Herzen der über vierhundert Zuhörer erobert.
Chorleiter Joel Raynaud, der zugleich Präsi-dent des Partnerschaftskomitees und Motor der Partnerschaft in Südwestfrankreich ist, hatte dass Repertoire in drei Abschnitte ge-gliedert. Im ersten Teil präsentierte der Chor eine Auswahl international bekannter Chan-sons. Mit „Sing“ von den Carpenters eröffne-ten sie die Liederfolge, die mit Songs von Bob Dylan und Gilbert Becaud endete.
Gekleidet in weiss-blau-gestreiften T-Shirts sowie weißen Hosen und Schuhen unter-nahm die Gruppe anschließend eine musi-kalische Seereise. Sie führte von San Francis-co („Santiano“) über „Amsterdam“ nach „Sy-racus“. Viele Lieder stammten aus der Feder von Charles Aznavour und Jacques Brel.
Mit Liebesliedern gestaltete der Chor, der dazu passend in roten Hemden und schwar-zen Hosen auftrat, den letzten Gesangsteil. Anschließend erklaschten sich die Zuhörer mehrere Zugaben.
Mit einer Überraschung endete das Konzert. Rathauschef Kühn bat einen der Sänger ans Mikrophon: Seinen Amtskollegen Patrick Pu-jol. Der Bürgermeister der Schwesterstadt ist aktives Chormitglied.
Manch einer der Gäste will in der nächsten Zeit die Partnerstadt besuchen, dass zeigte sich am Informationsstand der Verschwiste-rungsbüros. Die ausgelegten Broschüren wa-ren bereits nach kurzer Zeit restlos vergrif-fen.
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