Jährlicher Bericht zum aktuellen Angebot an Kinderbetreuungsplätzen in Seeheim-Jugenheim gefordert

Der Gemeindevorstand soll jährlich einen Bericht über die aktuelle Versorgungssituation mit Kinderbetreuungsplätzen in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim vorlegen, so hat es die Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN beantragt.
In dem Bericht soll dargelegt werden, wie viele Betreuungsplätze in der Gemeinde zur Verfügung stehen und wie viele dieser Plätze aktuell besetzt sind. Es soll auch daraus hervorgehen, wie viele Plätze voraussichtlich zum Beginn des neuen Schuljahres frei werden und wie hoch die Anzahl der Kinder ist, die einen Rechtsanspruch auf Betreuung haben. Wichtig ist den GRÜNEN zu erfahren, ob Bedarf besteht, das Angebot an Betreuungsplätzen zu verändern, und ob eine Besetzung der erforderlichen Stellen durch qualifiziertes Personal sichergestellt werden kann.

Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen ist durch Zuzug oder Wegzug, durch Schwankungen der Geburtenzahlen und durch gesetzliche Änderungen einem ständigen Wandel unterworfen. Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Claudia Schlipf-Traup weist darauf hin, dass sich der Bedarf auch durch den Wunsch der Eltern, Familie und Beruf zu vereinbaren, deutlich verändert.
Es ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinde, für alle Kinder ab 3 Jahren und für Kinder unter drei Jahren bedarfsgerecht ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde muss sich den Veränderungen des Bedarfs ständig anpassen. Das wirkt sich auf Haushalt, Personal und Liegenschaften aus.
„Für unsere Entscheidungen in der Gemeindevertretung brauchen wir aktuelle Daten“, erklären die GRÜNEN. „Zudem erhält die Öffentlichkeit über die geforderten Berichte regelmäßig Informationen über die Betreuungssituation in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. So können Eltern besser abschätzen, ab wann ihren Kindern ein Betreuungsplatz zur Verfügung steht.“
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