Zweiter Teil von: Was erwarte ich von einem Bundespräsidenten?

Zu diesem Thema habe ich mich schon einmal geäußert. Da ging es um Chr. Wulff.
Nun haben wir einen neuen Bundespräsidenten, und das ist gut so! Aber warum haben sich viele Menschen und die Medien, und auch ich, über das unmoralische Verhalten des ehemaligen Bundespräsidenten aufgeregt und über das moralische Verhalten des neuen wird kaum ein Wort verloren? Sicherlich leben wir in einer anderen Zeit. Moralische Werte haben sich verändert. Wir akzeptieren schwule Politiker, gleichgeschlechtliche wie nichteheliche Lebensgemeinschaften, egal in welchen Positition sich die Beteiligten befinden.
Meines Erachtens währe auch nichts dagegen einzuwenden wenn unser Bundespräsident ohne "Trauschein", zusammen mit seiner langjährigen Lebensgefährtin , sein Amt ausübt. Aber er ist verheiratet. Im Volksmund nennt man die Frau an seiner Seite "Geliebte"! (Beispiele im öffentlichen Leben gibt es genug). Und es stellen sich Fragen. Wer ist nun die offizielle, rechtliche,
"First Lady"? Wer übernimmt die Kosten für Auslandsreisen der "Geliebten"?
Wer der Kosten für offizielle Unternehmungen die die Frau an der Seite unseres Bundespräsidenten unternimmt? Welche der beiden Frauen hat Anspruch auf eine mögliche Witwenrente? Ist das das alles mit der christlichen Einstellung unseres Bundespräsidenten vereinbar? Das sind mir einige Fragen zuviel.
Bei Chr. Wulff hat man immer gesagt: Hätte er doch gleich Klartext gesprochen hätte man ihm ja sicherlich so einiges verzeihen können. Warum spricht der neue Bundespräsident nicht Klartext und klärt das(Sein) Volk über seine familiären Verhältnisse auf? Das sollte man von einem Bundespräsidenten doch erwarten können.
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