Kindergartenkind in Südhessen leidet Tuberkulose

Ein Kindergartenkind in Südhessen leidet an Tuberkulose, bei einem anderen Kind hat sich der Verdacht indes nicht bestätigen können. Die Organisation WHO meldet, dass die Krankheit einen schlimmeren Verlauf nimmt als andere infektiöse Erkrankungen. Auch das Robert Koch Institut vermeldet einen Anstieg der Tuberkulosefälle nicht nur im Südhessener Raum, sondern bundesweit wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.

Ansteckungsrisiko bleibt dennoch gering

Trotz der steigenden Zahlen ist das Risiko einer Ansteckung laut Experten noch immer relativ gering. Dennoch sollten sich Personen aus der direkten Umgebung unbedingt untersuchen lassen, um jeden Verdachtsmoment ausschließen zu können. Im konkreten Fall des Kindes wurde auch beim älteren Geschwisterkind eine offene TBC vermutet, was sich allerdings als unberechtigt erwiesen hat. Personen des direkten Umfeldes und insbesondere enge Kontaktpersonen sind dabei am stärksten gefährdet.


5865 TBC Fälle gemeldet

Im Jahre 2015 werden in Deutschland 5865 Fälle gemeldet, das Ansteckungsrisiko bleibt dennoch gering, so die Wissenschaftler des Robert Koch Institutes. Tuberkulose ist eine weltweit verbreitetet Infektionskrankheit, die bakteriellen Ursprungs ist. Unterschiedliche Arten von Mykobakterien befallen die Lunge und bleiben ein Leben lang im Körper. Die regelmäßige Pflege ist Voraussetzung der Erkrankung. Im Fall des Kindergartenkindes hoffen wir auf einen positiven Verlauf und eine optimale Behandlung.
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