Der Weg zur ersten eigenen Wohnung

Die wichtigsten Punkte für einen reibungslosen Start in die Unabhängigkeit

Der Umzug in die eigenen vier Wände ist für junge Menschen oft der letzte Schritt in die Selbstständigkeit. Sie möchten sich abnabeln und endlich ein eigenes Leben beginnen. Bis zu diesem Tage war der Kühlschrank immer voll und die Wäsche wusch sich nahezu von selbst. Die erste eigene Wohnung setzt aber nicht nur voraus, dass man sich selbst gut versorgen kann, sondern auch, dass man seinen neuen Pflichten verantwortungsvoll nachkommt.
Ganz gleich ob alleine oder mit dem Partner, um an die perfekte Wohnung zu kommen, bedarf es einer guten Vorbereitung.

Gute Chancen auf dem Wohnungsmarkt?


Zunächst ist natürlich die Suche nach passenden Immobilien das A und O. Die meisten Angebote finden sich in den regionalen Tageszeitungen und aber auch in diversen bekannten Immobilienportalen.

An Tankstellen können beispielsweise immer die neusten Zeitungen gekauft werden, auch diese, die nicht jedermann im Briefkasten hat. So ist man anderen Suchenden schon einen Schritt voraus.

Immobilienportale besitzen eine schier unendliche Anzahl an Objekten, hier läuft man eventuell der Gefahr aus, auf viel zu alte Anzeigen zu stoßen. Doch das tägliche Reinschauen lohnt sich.

Alternativ kommt natürliche auch die Eigeninitiative infrage. Auf verschiedenen Internetseiten oder im Supermarkt am „schwarzen Brett“, kann selbst eine Suchanfrage gestellt werden. Mit etwas Glück, meldet sich ein Vermieter genau auf diese eine sympathische Anzeige.

Was ein Vermieter wissen will

Sobald der erste Termin feststeht, fragen sich viele Menschen besorgt, was denn nun eigentlich vom Mieter verlangt wird. Was muss gesagt werden und was nicht? Was muss man haben und was nicht?

Der Vermieter ist auch nur ein Mensch – soviel kann gesagt sein. Wie auch jeder andere Mensch, möchte er zuverlässig und monatlich sein Geld bekommen. Die größten Chancen, um hier zu punkten, ist eine gute Vorbereitung. Ganz sicher können die Lohnabrechnungen der letzten Monate oder andere schriftliche Belege über das monatliche Einkommen, einen guten und offenen Eindruck hinterlassen. Ist nur wenig eigenes Einkommen vorhanden, empfiehlt es sich eine Bürgschaftserklärung beispielsweise von den Eltern, mit den nötigen Nachweisen vorzulegen. Ganz gleich mit welcher Methode, es ist nie völlig aussichtslos, eine Wohnung zu bekommen.

Wohnungssuchend mit Nadelstreifen?

Das Auftreten ist selbstverständlich nebst dem regelmäßigen Einkommen, eines der wichtigsten Punkte. Wie auch bei einem Bewerbungsgespräch sollte eine adäquate Kleidung gewählt werden.

Pünktlichkeit ist Voraussetzung und der erste Eindruck zählt.
Immer öfter kommt es vor, dass man sich auf Wohnungen bewerben muss, hier werden vom Vermieter ein Anschreiben und ein Lebenslauf gewünscht. Statt langen Floskeln, wäre es sinnvoll, in kurzen aber knackigen Sätzen zu begründen, wieso ausgerechnet diese Wohnung so gewünscht wird.

Welche Kosten entstehen?

Miete ist nicht gleich Miete! Der monatliche Mietpreis besteht aus der Kaltmiete (Nettomiete) und den Nebenkosten. Die Nebenkosten beinhalten zum Beispiel die Gebühren für die Müllentsorgung, den Wasserverbrauch, die Heizkosten oder aber auch den Kabelanschluss, Hausreinigung und Kaminkehrergebühren.
Diese Kosten variieren stark, je nachdem wie die Immobile ausgestattet ist. Wenn Unklarheiten bestehen, sollten diese vorab mit dem Vermieter durchgegangen und abgeklärt werden.

Was viele junge Menschen nicht wissen, der Strompreis ist nicht in der Miete inbegriffen, hier sollte sich darauf vorbereitet werden, dass noch einmal extra Kosten anfallen.

Was versteht man unter Kaution und Maklergebühr?

Die Maklergebühr wurde bis Ende 2014 von Maklern bei Abschluss eines Mietverhältnisses verlangt und bedarf seit dem Jahr 2015 keiner Beachtung mehr.


Die Mietkaution ist eine Sicherheit für den Vermieter, die bei eventuellen Schäden an der Wohnung einbehalten werden kann. Sie darf höchstens drei Monatskaltmieten betragen und muss in spätestens drei monatlichen Raten bezahlt werden. Wird das Mietverhältnis aufgelöst und nichts wurde beschädigt, bekommt der Mieter die volle Kaution wieder zurück.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um diese Kaution zu hinterlegen. Die Bankbürgschaft, die Eltern als Bürgen oder aber auch eine Mietbürgschaft über das Internet sind mittlerweile möglich. Voraussetzung ist immer eine reine Schufa.

Weitere Punkte aus dem Mietvertrag

Staffelmieten müssen im Mietvertrag stehen und sollten auch in ferner Zukunft nicht zum finanziellen Ruin führen. Daher wäre es sinnvoll, weit im Voraus zu planen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.


Zudem immer auch die Kündigungsfristen beachten, nicht immer gelten gesetzliche Fristen, jeder Vermieter kann eigene individuelle Vereinbarungen treffen, an die man sich aber genauso halten muss.
Wenns zur Sache geht


Klar möchte man in der neuen Wohnung nicht das alte Mobiliar aus dem „Kinderzimmer“. Um das Budget nicht allzu sehr zu überschreiten, bietet sich der Möbelkauf mit Gutscheinen von Gutscheinportalen (wie hier) an. Da an diesem Tag meist ein großes Auto und genügend Helfer zur Verfügung stehen, wäre dies der optimale Zeitpunkt um sich völlig neu einzurichten.

Nun sind die Schlüssel im eigenen Besitz und die neue Wohnung ist nicht nur länger ein Traum. Natürlich ist das Verständnis oft groß und die Nachsicht der meisten Hausbewohner grenzenlos. Doch sollte dennoch die Hausordnung gelesen und die Ruhezeiten eingehalten werden, um unnötige Streitereien zu vermeiden.

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