Die Machtbesessenheit des Dr. Michael Meister (CDU) und warum seine Ängste, dank der SPD, unbegründet sind!

Homepage-Zitat Dr. Michael Meister CDU: „Mein Ziel ist es, bei der Bundestagswahl eine linke Mehrheit zu verhindern. Wer aber Populisten wählt, wird eine linke Regierung bekommen. Wir brauchen daher eine starke Mitte, eine starke Union, sodass gegen sie nicht regiert werden kann“.

So schreibt ein Kandidat der Union, der im Jahr 2005 mit der SPD im deutschen Bundestag koalierte. Abgesehen davon, dass er mit der obigen Aussage die SPD links verortet, was inhaltlich und nach heutiger Erfahrung nur noch als abstrus bezeichnet werden kann, zeigt das Zitat eine bigotte Machtbesessenheit! Politik für und mit den Bürgern Deutschlands lässt sich daraus nicht ableiten, es geht um die allesüberlegene Herrschaft!

Das Lippenbekenntnis des Dr. Michael Meister bringt es auf den Punkt: Die für ihn drohende Gefahr einer linken Mehrheit aus SPD und DIE LINKE. Um daraus eine echte „Gefahr“ generieren zu können, müsste jedoch die SPD erstmal zu ihrem Profil zurückfinden, welches selbige auf einem 40-jährigen Weg durch die Parlamente verloren hat: Sozial, Gerecht und bürgernah.

Was müsste die SPD tun um eine echte „Gefahr“ darstellen zu können?

Was die SPD eigentlich bräuchte und nicht verstehen will, wäre ein vollständiger Neubeginn, ein Programm, das sowohl Schröder, Müntefering und Hartz als Irrtum abschüttelt, als auch sämtliche so genannten „Erfolge“ der GroKo kritisch hinterfragt um zusammen mit der LINKEN kraftvolle Visionen transportieren zu können, welche den Wählern endlich wieder einmal das Gefühl gibt, ernst und wichtig genommen zu werden und wieder eine Chance zu haben. Einem solchen Ansatz hätte die scheinbar ewige Kanzlerin Merkel nichts entgegenzusetzen. Doch genau dazu fehlt es der SPD an Ideen, an Köpfen, an Mut, an Eifer und Engagement. Anstatt diesen notwendigen Weg zu beschreiten, übt sich die SPD darin, die ganze GroKo-Politik kurz vor der Wahl einmal in einen Eimer mit blass-rötlicher Farbe zu tauchen, und hofft, mit dieser Camouflage wenigstens noch die Zwanzig vor dem Komma retten zu können.
Das Allerwichtigste jedoch, um Merkel ins Wanken zu bringen, wäre es klipp und klar zu erklären, dass man völlig unabhängig vom Wahlergebnis nicht mehr mit der Union koalieren werde. Nur das brächte Frau Dr. Merkel in ernsthafte Bedrängnis.

Aber so wird das wohl leider nichts und das ist nicht nur schade, nein das ist schlichtweg tragisch!
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