Schülerbeförderung - DIE LINKE hakt nach!

Was ist aus der Kritik gegenüber dem Fahrdienstunternehmen für Schülertransporte Anfang des Jahres geworden? Schlimme Arbeitsbedingungen wurden damals laut und auch der Auftraggeber Kreis Bergstraße musste sich erklären und zusichern den Vorwürfen auf den Grund zu gehen“, so Kreistagsabgeordnete Christiane Hennrich (DIE LINKE)

Kritische Faktoren wie ein unterirdischer Fahrer-Stundenlohn von vier Euro, dass man erst bezahlt wird nach Abholung des ersten Fahrgastes, schlechte Zustände der Fahrzeuge insgesamt, nebst Sicherheitsmängel und die nicht vergütete Zeit die zur Pflege der Fahrzeuge benötigt wird, wurden massiv angemahnt.
Auch der in Auftrag gebende Kreis Bergstraße kam nicht umhin, gegenüber dem damalig aufdeckenden Reporter-Team, Stellung zu beziehen. Landrat Engelhardt sicherte zu sich zu kümmern und in Folge zu überprüfen, ob die nicht unerheblichen Sicherheitsmängel zeitnah beseitigt wurden und der Fraktion DIE LINKE ist es auch wichtig, ob sich etwas an den schlechten Arbeitsbedingungen geändert hat.

Nach Ablauf eines Jahres gilt es beim Kreis bzgl. Stand der Dinge nachzufragen. Aus diesem Grund stellt DIE LINKE eine Anfrage für die nächste Kreistagssitzung am 6. November 2017:

1. Wird das in den Medien kritisierte Unternehmen weiterhin vom Kreis beauftragt?
2. Kann der Kreis als Auftraggeber inzwischen für die Sicherheit der Schülertransporte garantieren?
3. Was wurde konkret zur Verbesserung der Sicherheit unternommen?
4. Wurden bzgl. Der prekären Arbeitsbedingungen, bei dem besagten Unternehmen, Informationen eingeholt? Liegen dem Kreis dazu nähere Informationen vor und wenn ja welche und haben sich nach Auffassung des Landrates inzwischen die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten verbessert?
5. Wurde ein Wechsel des Anbieters in Betracht gezogen?

Es geht nicht darum irgendjemand vorführen zu wollen, es sollte jedoch im Sinne aller sein sowohl für gerechte und annehmbare Arbeitsbedingungen zu sorgen, als auch Schülerinnen und Schüler sicher von A nach B zu transportieren“, unterstreicht Hennrich mit Nachdruck.
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