SG 50PLUS Weiterstadt entspannt im Schwarzwald

SG 50 Plus Weiterstadt entspannt im Schwarzwald unterwegs...

Am Donnerstag dem 22.5.2014 startete die Reisegruppe der SG 50 Plus zur ersten diesjährigen Busreise unter der bewährten Führung von Günter Schuchmann und Dieter Schönfeldt mit dem Reiseunternehmen Brückmann und unserem Fahrer Jürgen in den Schwarzwald.

Wie immer in bester Stimmung und erwartungsfroh ging es pünktlich um 10.00 Uhr vom Aulenberg los. Das bei unseren Reisen übliche Weiterstädter Frühstück wurde diesmal zur Mittagszeit eingenommen und nach einer angenehmen und stressfreien Fahrt erreichten wir am Nachmittag unser Hotel in Triberg, direkt am Hang und am Waldrand gelegen.

Nach dem Abendessen begrüßte Dieter unseren Reiseleiter für die nächsten beiden Tage, der uns durch sein umfassendes Wissen über den Schwarzwald und seine Umgebung viel zu erzählen wusste.

Dieser führte uns danach an die Mittelstation von Deutschlands höchsten Wasserfällen, wobei das Wasser sich in sieben Stufen über insgesamt 163 Höhenmeter erstreckt. Auf dem Weg zurück ins Hotel konnten wir gleich die ungewohnte bergige Gegend genießen.

Am nächsten Tag besuchten wir die Wallfahrtskirche „Maria in der Tanne“ in Triberg, die zwischen 1699 und 1705 errichtet wurde. Besonders schön sind der Hochaltar und die Kanzel. Weiter ging es dann durch die Altstadt in das Triberger Rathaus. Der dortige, im Jahre 1926 entstandene holzgeschnitzte Rathaussaal zeigt eindrucksvolle Szenen aus dem Leben im Schwarzwald. Am Nachmittag führte die Reise nach Alpirsbach zum Brauereimuseum. Während einer Führung wurde uns die Bierbrauerei alter und neuer Zeit, auch anhand vorhandener Gerätschaften erklärt. Hierbei bekamen wir selbstverständlich Durst, und konnten diesen anschließend entsprechend löschen. Am Abend kamen wir dann wieder wohlbehalten im Hotel an.

Der dritte Tag der Reise war sehr entspannt, denn wir hatten so gut wie keine Steigungen zu Fuß zu bewältigen. Über Schönwald und Furtwangen fuhren wir auf der Schwarzwaldhochstraße zum Titisee. Bei einem kleinen Spaziergang an dem See entlang und durch die Einkaufstrasse können wir uns nun vorstellen, wie es dort in der Hauptsaison zugeht. Dann ging es weiter durch sehr schöne und abwechslungsreiche Landschaften, den Feldberg konnten wir immer wieder sehen, nach Freiburg. Nach einem Rundgang und dem Besuch des eindrucksvollen Münster ging es weiter. Auf dem Weg zurück ins Hotel machten wir nochmals Halt, denn es galt eine echte „Schwarzwälder Kirschtorte“ zu genießen. Die Fahrt ging dann durch das Höllental mit dem berühmten Hirschsprung zurück. Da unsere Kondition am Abend immer noch gut war, besuchte ein Teil unserer Gruppe das dortige „Schinkenfest“.

Am Sonntag fuhren wir zunächst mit dem Bus nach Hornberg, von dort bis Donaueschingen mit der Schwarzwaldbahn und dann weiter mit dem Bus nach Konstanz. Bei schönstem Wetter erfolgte auch hier ein Rundgang durch die Altstadt mit anschließender Freizeit. Die Lage von Konstanz direkt am Bodensee sowie der tolle Ausblick in die umliegenden Berge sind ein Erlebnis. Auch hier herrscht schon jetzt ein reger Betrieb.

Der Montag begann mit einem mehrstimmigen Geburtstagsständchen für unseren Franz Hügel. Dann ging es zum Uhrenmuseum nach Furtwangen. Bei unserer Führung konnte jeder Uhren sehen, die viele schon durch das Leben begleiteten, denn es war immer „die hatten wir auch“ oder „kennst du die noch“ zu hören. Danach ging es weiter zum Besuch des Schwarzwälder Freilichtmuseums „Vogtsbauernhof“ in Gutach. Hierbei konnten wir einen Eindruck gewinnen, wie die Menschen in den Jahren von 1599 bis 1746 gewohnt und gelebt haben. Nach diesem Besuch haben wir etwas für unsere Bildung auf anderer Ebene getan. Wir besuchten die Gengenbacher Winzer e.G. Bereits vor über tausend Jahren pflanzten Benediktinermönche die ersten Rebstöcke an. Ein Winzer erzählte uns über den dortigen Weinanbau, die Herstellung der verschiedenen Weine sowie die Vermarktung. Nachdem wir auch einige Proben zu uns genommen hatten, ging es, im Bus immer leiser werdend, ins Hotel.

Leider geht auch die schönste Reise einmal zu Ende. Auf dem Weg zurück nach Weiterstadt, und bevor wir die gute Küche des Schwarzwaldes ein letztes Mal genießen konnten, besuchten wir noch das Schmuckmuseum in Pforzheim. Dieses ist ein weltweit einzigartiges Museum zur Geschichte des Schmucks. Rund 2000 Exponate aus fünf Jahrtausenden können angesehen werden.

Es war wieder eine sehr schöne, abwechslungsreiche und von Günter und Dieter sehr gut und sicherlich mit sehr viel Zeitaufwand durchorganisierte Reise, die uns allen sehr gut gefallen hat. Wir bedanken uns recht herzlich bei beiden und sind schon gespannt, wo die Reise im nächsten Jahr hingeht. Danken möchten wir auch Jürgen, der uns mit viel Geduld und fahrerischem Geschick und durch seine ruhige und freundliche Art sicher an alle unsere Ziele brachte. r.+f.p.
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