Coverband ALEX IM WESTERLAND weiht WM-Arena in Weiterstadt ein

ALEX IM WESTERLAND auf der Weiterstädter WM-Arenabühne
 

Toten Hosen und Ärzte Cover als Eröffnungsevent zum Public Viewing

Auch in diesem WM-Jahr sorgt der Gewerbeverein Weiterstadt (GVW) wieder dafür, dass Fußballfans alle Deutschlandspiele open air in der WM-Arena auf einer riesigen LED-Leinwand verfolgen können. Als Event zum Auftakt der deutschen Spiele am Montag ließ die Ärzte- und Toten Hosen- Coverband ALEX IM WESTERLAND den Parkplatz hinter dem Bürgerzentrum schon mal ordentlich erbeben. Ausrichter des Spektakels war die Veranstaltungs GbR, ein Zusammenschluss von GVW, dem Karnevalsverein Weiterstadt (KVW) und dem ortsansässigen Fußballverein SV 1910 Weiterstadt (SVW).
Der Himmel über Weiterstadt schickte die schwarzen Wolken weg, die fleißigen Helfer in den grünen T-shirts legte letzte Hand an, der Soundcheck ließ erahnen, was dem langsam aber sicher eintreffenden Publikum schon sehr bald in den Ohren dröhnen würde. Vier Jungs aus Frankfurt, die mit 60 bis 70 Auftritten pro Jahr seit fünf Jahren jede Menge Erfahrung in Sachen Publikumsmotivation gesammelt haben, taten genau das, was sie am besten konnten - sie rockten Weiterstadt!
ALEX IM WESTERLAND, die mit den witzig tiefgründigen Songs der Ärzte und den wuchtigen, aggressiveren Liedern der Toten Hosen zwei unterschiedliche Vertreter der deutschen Punkrockszene in ihrem Repertoire vereinen, zeigten auch auf der Weiterstädter WM-Bühne, warum sie 2012 im Finale des größten deutschen Coverbandcontests "Hessen rockt" landeten. Mit etwa 450 Zuhörern war die Arena gut gefüllt, von kleinen Kindern bis zu Senioren alles vertreten. "Ich bin Mitte 60, meine Tochter 40. Sie ist mit beiden Bands aufgewachsen und ich dadurch sozusagen auch!", so Gerd R. aus Weiterstadt. Während am Anfang die Bierzeltgarnituren noch mit plaudernden Menschen besetzt waren, ändert sich das mit zunehmender Dunkelheit. Die Jungs auf der Bühne zogen alle Register, banden das Publikum erfolgreich in ihre Show mit ein, egal ob diese Hosen-oder Ärztefans waren. Mit den großen Krachern der beiden Bands wie "Himmelblau", "Junge", "Alles aus Liebe", "Hier kommt Alex" und "Tage wie diese" und der charmanten Drohung "wenn ihr nicht mitmacht, bekommen wir kein Geld und dann müssen wir in Weiterstadt als Obdachlose bleiben" brachten sie trotz sinkender Temperaturen das Weiterstädter Blut zum brodeln. Mitsamt den Stehtischen zog es die Menschen an den Bühnenrand, die Bierzeltbänke leerten sich zusehend, bis schließlich nach über 120 Minuten Punkrock und mit den Zugaben "Bommerlunder" und "Westerland" die Menge dicht gedrängt wehmütig dem Ende des Konzertes entgegenblickte, während die Anwohner wohl erleichtert die Ohrenstöpsel zogen. In der Spielpause, so wie es auch bei den Deutschlandspielen sein wird, hielt Ahmad Aicha (Vizepräsident KVW) das Publikum mit einer kniffeligen Quizfrage bei Laune. Die Antwort auf "Anlässlich welcher Weltmeisterschaft sang die Nationalmannschaft das letzte Mal ein Lied, wie hieß es und wer war der Interpret?" kam spontan von Fabian Greim. Er wusste, dass es 1994 "Far Away In America" von den Village People war. Als Preis erhielt er ein Originaltrikot der deutschen Nationalmannschaft.
Peter Klink (1. Vorsitzender GVW) zeigte sich sehr zufrieden mit der Auftaktveranstaltung. Über 200 Karten seien im Vorverkauf unters Volk gegangen, so Klink. Mit den mehr als 400 Gästen sei er sehr zufrieden.
Am Montag wird die Arena dann für das Public Viewing freigegeben. Alle Deutschlandspiele werden hier übertragen, Einlass ist jeweils eine Stunde vor Anpfiff, der Eintritt ist frei.
Wer ALEX IM WESTERLAND noch einmal hier in der Nähe hören möchte, kann dies am 5. November in der Batschkapp in Frankfurt tun, wo sie anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums auftreten werden.
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