Fastenzeit: Alles (nur) Asche?

Mit Fastenzeit assoziieren viele Menschen immer noch
-obwohl weit von der Kirche und ihrem Kirchenjahr entfernt-
dass der Aschermittwoch und die darauffolgenden 40 Tage
ein „weniger“ sei statt ein „mehr“.

Probieren Sie es doch einmal aus:
40 Tage „mehr“ statt „weniger“
40 Tage mehr auf das schauen, was mir gelingt als auf das, wo ich glaube, zu versagen.

40 Tage mehr auf das am und im anderen schauen, was ich faszinierend finde und sympathisch als auf das, was mich –immer wieder- ärgert, zuerst an mir und dann an ihm…

40 Tage mehr „in mich“ gehen als „aus der Haut fahren“, bei den Situationen, die mich sonst „auf die Palme bringen…

40 Tage jeden Tag mehr gute Worte als schlechte über mich und andere sagen

40 Tage konzentriere ich mich mehr auf das Hoffnungsvolle in meiner kleinen und großen Welt, als auf das, was mich und damit andere „runterzieht“

40 Tage bemühe ich mich um mehr Ehrlichkeit mir und anderen gegenüber, ohne deswegen unklug zu werden

40 Tage lang nicht so zu leben, als sei jeder Tag wiederholbar und jede Sünde nur durch die Beichte tilgbar

Glauben ist auch eine Frage der Perspektive. Eben. Zu diesem Perspektivwechsel sind Sie besonders eingeladen.


Mein ganz persönliches „40 Tage Mehr“:
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