Jugendmusiktag beim Blasorchester des TSV Braunshardt

Michael Breitwieser gibt sein Abschlusskonzert mit dem Jugendblasorchester


Am 25.06.2017 fand im Adlersaal in Braunshardt der Jugendmusiktag des Blasorchesters des TSV Braunshardt statt. An diesem Tag stellten sich in gewohnter Manier alle Auszubildenden, fortgeschrittene junge Musiker und das Jugendorchester musikalisch vor.
Der Vormittag begann um 10.30 Uhr mit den jüngsten Musikern der Musikalischen Früherziehung. Die teilnehmenden Kinder im Alter von 4 - 6 Jahren traten dabei als kleines „Teichorchester“ auf, welches mit Handpuppen in Form von Fröschen und Enten unter Begleitung ihrer Ausbilderinnen Bettina Ackermann und Ingeborg Kappesser ein fröhliches Lied sangen und mit kleineren Instrumenten das erlernte gekonnt darboten.
Im weiteren Verlauf des Vormittags blieb es dann zum größten Teil im Bereich der Holzbläser, die ihr Können auf Flöte, Klarinette und Saxofon, teilweise zusammen mit ihren Ausbildern, darboten. Den Abschluss des Vormittagsprogramms bildeten die Hörner, die mit ihrer Ausbilderin zusammen auftraten und dabei sowohl einzeln, als im Kanon zu überzeugen wussten. Als Dank für die Vorbereitung der Stücke und die Durchführung der Auftritte erhielten die Ausbilder ein kleines Präsent.
Das Programm am Nachmittag begann um 15:00 Uhr mit einem kleinen Ensemble aus tiefen Blechbläsern, das zeigt, dass diese Instrumente eben nicht nur „träge“ oder „faul“ klingen. So spielten die beiden Tubisten Simon Behler und Patrick Becker in Kooperation mit Sebastian Becker und Cedric Spengler an ihren Euphonien verschiedene Titel aus bekannten Filmmusiken. Damit bekam das Publikum auch einmal die Möglichkeit Titel wie „Pink Panther“ und die „Cantina Band“ aus Star Wars in einer solch kleinen Besetzung zu hören.
In Anschluss nahm das Jugendblasorchester auf der Bühne Platz, dessen Auftritt leider unter einem wehmütigen Aspekt stand. Nachdem Michael Breitwieser im Vorfelde der Veranstaltung dem Orchester verkündet hatte, dass er aus beruflichen Gründen das Orchester nicht weiterführen kann, war dies, sehr zum Bedauern aller jungen Musikerinnen und Musiker, sein letzter Auftritt als Dirigent des Jugendorchesters.
Dennoch startete nun das Programm des Jugendorchesters, welches einige Überraschungen bereithielt. Das erste Stück wurde direkt vor Beginn nämlich unterbrochen, um der Musikerin Hannah Schwach „Happy Birthday“ zu singen, da sie an diesem Tag ihren Geburtstag quasi auf der Bühne feierte. Zum Dank für die Teilnahme gab es dann eine kleine Torte aus Süßigkeiten und eine von allen Musikern unterschriebene Karte. Das sollte allerdings nicht die einzige Überraschung an diesem Tag werden.
Nachdem das Jugendorchester mit dem Stück „Slavonic Impressions“ die Region Slawonien mit seinen zahlreichen Facetten vorstellen durfte, ging es danach weiter in eine andere fantastische Welt. Mit einem Medley der bekanntesten Melodien aus „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ entführte das Orchester seine Besucher nach Mittelerde in die Welt der Orks, Hobbits und Elben und nahm sie mit auf den Beginn einer Reise mit bis dato unbekanntem Ausgang. Nach diesem monumentalen Meisterwerk besann man sich auf die traditionelle Blasmusik und präsentierte mit dem Stück „A Disney March Spectacular“ verschiedenste Märsche aus den bekanntesten Disney-Filmen. Zum Abschluss des Programms erklärte Michael Breitwieser, der auch durch das Programm führte, dass das Orchester ihn gebeten hatte, „wieder einmal Dakota“ zu spielen. Dieses von dem Indianerstamm aus dem US-Bundesstaat North Dakota handelnde Werk zeigte musikalisch das Indianerleben in all seinen Facetten.
Nachdem das Publikum mit großem Applaus zu erkennen gab, dass man ohne eine Zugabe nicht das Programm beenden kann, gab es allerdings die große Überraschung für den Dirigenten. Er bekam von verschiedenen Personen, die ihn in seiner Zeit als Dirigent und auch Musiker begleitet haben lustige Anekdoten zu hören, die seinen musikalischen Werdegang auf amüsante Weise präsentierten. Nachdem er dann noch ein Plakat mit den besten Sprüchen während seiner Arbeit als Dirigent erhielt und auch der Vorstand sich mit einer Kleinigkeit zu seinem Abschied bei ihm bedankt hatte, wurde der musikalische Nachmittag mit der „Bohemian Rhapsody“ von Queen abgeschlossen.
Damit endete der Nachmittag mit einem lachenden und einem weinenden Auge – eine tolle musikalische Leistung des Jugendorchesters und Abschied von Dirigent Michael Breitwieser. (PM)
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