Philosophieren mit Kindern als Bildungspotential erkannt

Mehr Bücher an einem Ort über das Philosophieren mit Kindern wird es in Darmstadt lange Zeit nicht mehr geben

Paidosophos freut sich, dass das Philosophieren kein Nischenthema mehr ist

Die Buchmesse ErLESENes lockte am 10.12. über 60 interessierte Pädagogen und Pädagoginnen ins AfW der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift. Noch nie erfreuten sich eine so große Anzahl an dem Thema, das durch einen Vortrag von Paidosophos und mehrere spannende Workshops näher gebracht wurde. Noch nie war eine so große Anzahl an Büchern mit einem philosophischen Potential an einem Ort zusammengetragen worden.

Nichts Neues, aber etwas Tiefsinniges

Das griechische Wort Sophia bedeutet Weisheit und Philo ist der „Freund“. Mit dem Philosophieren treffen sich also Freunde der Weisheit, die sich leidenschaftlich auf die Suche begeben nach der Wahrheit, die manchmal hinter den Dingen liegt und nicht auf den ersten Blick zu greifen ist. Deswegen ist das Philosophieren auch ein Gemeinschaftsprodukt und auf jeden Fall für die Massen geeignet. Leider ist es vielerorts noch nicht aus dem Elfenbeinturm der Universitäten herabgestiegen. Nachdem in Hamburg und in Münschen kräftige Bemühungen statt finden diesen Bildungsprozess in den Schulalltag zu etablieren, stagniert Hessen ein wenig. Der Zulauf gibt Paidosophos, dem einzigen Instiut Philosophieren mit Kindern in Hessen, Mut nicht aufzuhören das unterschätzte Potential des Philosophierens für den Bildungsalltag zu betonen. Das Philosophieren fördert Kompetenzen, wie „reasoning, thinking, speaking skills“ von denen der Begründer Matthew Lipman sprach und das nur aus einem Grund, weil diese Kompetenzen nicht das Ziel des Philosophierens sind, sondern diese Kompetenzen Mittel für einen höheren Zweck sind und damit zu einem wohlwollenden Nebenprodukt werden.

Philosophieren heißt Beziehungen aufbauen

Die Aktualität ist greifbar. Den Philosophierenden geht es um die Stellung zu sich und der Welt und um die Beziehung die sie mit ihrer Umwelt aufbauen. Es geht um die eigenen Gefühle, die beim Philosophieren zur Sprache kommen und den Zugriff zur Welt ebnen und einen handlungsaktiv machen. Insofern geht es beim Philosophieren um nichts anderes als um Bildung, denn Bildung, im Sinne von Gerald Hüther, kann nur gelingen, wenn auch Beziehungen gelingen und positiv gespeichert werden. Nur über die Beziehungen zu Menschen werden die Beziehungen zu abstrakten Denkkonstrukten aufgebaut und Bildungsprozesse initiiert.

Ideen für die Schule 2013

Mit dieser Veranstaltung erreichte das junge Unternehmen Paidosophos einen krönenden Abschluss zum Jahresende. Wir freuen uns 2013 das Bildungspotential mit mehreren Arbeitsgemeinschaften zu "Kant's Kinder philosophieren über Nachhaltigkeit" in die Schulen zu bringen. Wir hoffen auf ein reges Interesse bei den Schulen.
Birgit Becker für Paidosophos www.paidosophos.de
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