Sonnenstrom in Braunshardt

Familie Neumann vor ihrem Haus in der Georgenstrasse
Neue Technik zur Nutzung von Sonnenstrom vorgestellt – der Speicher machts!

Familie Günter und Petra Neumann in der Georgenstrasse in Braunshardt freut sich seit letzter Woche über die Inbetriebnahme ihrer Photovoltaikanlage. Im Rahmen einer kleinen Feier konnten sich Freunde, Nachbarn und interessierte Braunshardter Bürger die installierte Anlage anschauen. Ein Mitarbeiter der Herstellerfirma Prosol Invest aus Wildpoldsried im Allgäu, Herr Klaus Weier, informierte über die Besonderheiten der neuen Photovoltaiktechnik. Die ermöglicht es nämlich dem Betreiber der Anlage, den Strom tagsüber selbst zu nutzen, die überschüssige Energie in einem Speichersystem zwischen zu lagern, um ihn in den Abendstunden zu nutzen. Der überschüssige Energierest wird in das öffentliche Netz eingespeist. Beides, Eigenverbrauch und Einspeisung werden 20 Jahre lang vom Staat gefördert.

Gerade die Möglichkeit Energie speichern zu können und in dem Moment zur Verfügung zu haben, wenn sie gebraucht wird, wird in Zukunft immer wichtiger. Der Betreiber erreicht dadurch ein hohes Maß an Unabhängigkeit von der Preispolitik der Stromkonzerne. Und der Nutzen, in Punkto Nachhaltigkeitseffekt, wird erst durch die Sonnenbatterie richtig groß. Denn mit jeder über die Sonne produzierten Kilowatt- stunde (k/wh) wird gleichzeitig eine Menge CO2 eingespart.

Die „Sonnenkraftwerke“ (PV-Anlage mit Speicher) aus dem Allgäu arbeiten derart effektiv, dass von dem erzeugten Strom bis zu 75% selbst genutzt werden kann, so Weier während seines Vortrages. Hierzu ändern die Hausbesitzer ein klein wenig ihr „Stromverbrauchsverhalten“ und schon klappt die clevere Nutzung des Sonnenstroms.

Alle Bauteile der PV-Anlage stammen aus dem Hause SCHÜCO. Dies spricht für die Qualität der verbauten Komponenten. In der Sonnenbatterie arbeiten, über viele Jahre erprobte Industriebauteile, denn die Lithium-Phosphat-Speicher sollen natürlich zuverlässig funktionieren. Das geht allerdings nur, wenn in der intelligenten Regeltechnik zuverlässige Bauteile arbeiten.

Auf eine Besonderheit machte Klaus Weier von Prosol Invest nochmals aufmerksam: für jede Familie wird, anhand des bisherigen Stromverbrauchs, die genaue Anlagengröße, eben nach dem wirklichen Bedarf, ermittelt. Dadurch wird das Höchstmaß an Effektivität der Anlage erreicht. Es müsse nicht mehr „die gesamte Dachfläche zugenagelt“ werden, um ökologisch einwandfrei und eben auch wirtschaftlich vernünftig, sauberen Strom zu erzeugen.

Die Feier wurde fast zu einer kleinen Solarmesse, denn das Autohaus Schneider aus Darmstadt stellte an diesem Nachmittag einen Toyota Auris aus. Dieses Hybridfahrzeug lässt sich natürlich am Besten mit dem selbst erzeugten Strom vom Dach „tanken“.

Auch die von der Firma Freetime-Fahrräder aus Weiterstadt vorgestellten E-Bikes, vorgeführt vom Geschäftsführer, Herrn Haubenreisser, die einige Gäste zur Probefahrt animierten, könne an der Haussteckdose "getankt" werden.

Und das ganz einfach – Einfach, weil die Sonne scheint!
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