Das Kätzchen, das aus der Kälte kam....

Weiterstadt: KS Tierarztpraxis | Oder wie aus der Rettung eines kleinen Findelkätzchens eine ganze Katzenrettungsaktion wurde.

Mitte November ereilte die Mitarbeiter der KS Tierarztpraxis ein Anruf, dass ein einsames Kätzchen in der Nähe eines Bauernhofs hilflos umherirre. Eine engagierte Mitarbeiterin brachte das etwa erst 3 Wochen alte Kätzchen umgehend in die Praxis. Seine Äuglein waren verklebt und es rief nach seiner Mutter. Sofort wurde es mit Antibiotika versorgt, und eine Mitarbeiterin erklärte sich bereit, es bei sich aufzunehmen und ihm alle zwei Stunden Augentropfen zu geben, damit diese nicht erneut verkleben. Nur wenige Tage später wurde an fast der gleichen Stelle erneut ein Kätzchen gefunden. Es handelte sich um ein Geschwisterchen des ersten Kätzchens. Seine Augen waren in deutlich schlimmeren Zustand, wurden sofort behandelt. Nun wurde seitens der Mitarbeiter der KS Praxis intensiv nach dem Besitzer der Kätzchen gesucht. Nachdem diese ausgemacht wurden stellte sich heraus, dass es sich hierbei um rund zwei Dutzend Katzen handelt, welche allesamt unkastriert dort leben, allerdings halbwild und ohne näheren Bezug zu Menschen. Fieberhaft wurde nach einer Lösung gesucht, um sowohl den Besitzern als auch den Katzen zu helfen. Nachdem die Erlaubnis erteilt wurde, die Katzen einzufangen und zu kastrieren konnte die Aktion beginnen. Aus Verantwortung den Tieren gegenüber erklärte sich Kölle Zoo bereit, die anfallenden Kosten zu übernehmen.
Fallen, welche das Tierheim Darmstadt ausgeliehen hatte, wurden auf dem Grundstück aufgestellt, und mit Futter bestückt. Es wurden Transportboxen sowie Kescher und Handschuhe hingebracht, um die Katzen einzufangen. Nun hieß es abwarten. Dann kam der Anruf der Besitzerin, die ersten zwei Katzen sitzen in den Fallen. Nun fingen die Mitarbeiter der KS Praxis nahezu Tag für Tag weitere Tiere. Sie wurden sofort untersucht und kastriert. Da sie nach den Eingriffen einige Tage in der Praxis bleiben sollten, damit die Wunden gut verheilen konnten, wurde eigens ein Zimmer in den Räumen der Praxis für die Katzen eingerichtet. Toiletten, Verstecke und Höhlen wurden den scheuen Katzen zur Verfügung gestellt. Nachdem rund 8 Katzen in dem Zimmer untergebracht waren wurde die Einfangaktion vorerst unterbrochen. Sobald die ersten wieder freigelassen werden konnten, wurde die Aktion wieder fortgesetzt. Sehr schnelles Handeln war bei einer Tigerkätzin erforderlich. Nachdem sie bereits für die Operation vorbereitet worden war, stellte die Tierärztin jedoch fest, dass sie erst vor einigen Stunden Babys geboren hatte. Sie wurde also sofort wieder aus der Narkose aufgeweckt und auf dem schnellsten Weg wieder in ihrer gewohnten Umgebung freigelassen. Was aus ihr und ihren Babys wurde, wie es einem verletzen Kater vom Hof geht, der von einem Hund angefallen wurde und wie die ganze Aktion weitergeht, lesen Sie bald....
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