Meine Reise zum Schloss Schwerin

Mit unzähligen Türmen, Kuppeln und Flügeln spiegelt sich das romantische Märchenschloss im Schweriner See. Friedrich Franz II. ließ es bis 1857 zum beeindruckenden Symbol seiner machtvollen Dynastie umbauen.

Das Schweriner Schloss, in romantischer Lage auf einer Insel im Schweriner See gelegen, zählt zu den bedeutendsten Bauten des Historismus in Europa. Schon die Erbauer der 973 erstmals erwähnten Slawenburg hatten sich mit der Insellage einen strategisch günstigen Punkt erwählt. Sein heutiges Aussehen verdankt das fünfflügelige Schloss dem Umbau im Auftrag von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin. Als Architekten wirkten die Besten ihrer Zeit: Insgesamt 653 Räume hat der Prunkbau, mit Intarsienparketts, reichen Schnitzereien, Vergoldungen und Deckenstukkaturen. Höhepunkt ist der Thronsaal mit Säulen aus Carraramarmor und vergoldeten Gusseisentüren. Ebenso sehenswert sind die festliche Ahnengalerie, das Speisezimmer und das kreisrunde, als Gartensalon gestaltete Turmzimmer mit Panoramablick auf den See. Eine bemerkenswerte Porzellansammlung und regelmäßige Schlosskonzerte bieten zusätzliche Attraktionen. Der besondere Reiz des Schlosses aber – in dem heute übrigens der Landtag residiert – ist seine gelungene Symbiose mit dem prachtvollen Barockgarten, der das Schloss umgibt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.