2015 für Blasorchester Wixhausen besonderes Jahr - Jahreshauptversammlung mit Ausblick auf Jubiläum und Start Klassenmusizieren in Arheilgen

Zahlreiche MusikerInnen, der Vorsitzende der TSG Rainer Lutz und Erich Bangert, Ehrenvorsitzender des Blasorchesters, erlebten letzten Donnerstag eine sehr kurzweilige und interessante Jahreshauptversammlung.
Im Rückblick freuten sich Abteilungsleiterin Ellen Frey und Dirigent Rainer Laumann über äußerst gut besuchte Veranstaltungen. Zum Neujahrskonzert strömte sowohl 2014 und auch 2015 so viel Publikum, dass nicht alle Besucher das Konzert dann auch hören konnten. Die Vereinsführung überlegt daher, wie das große Interesse an dem Gemeinschaftskonzert mit der Brass Band Frankfurt mit den räumlichen Kapazitätsgrenzen des Bürgermeister-Pohl-Hauses in Einklang gebracht werden kann. Diskutiert wurde u.a. der Vorschlag einer zweimaligen Aufführung des Programms. Man darf gespannt sein, wie die Organisation des Konzertes 2016 aussieht.
Auch beim letzten Benefizkonzert im Staatstheater konnten nicht alle Interessierten eine Karte ergattern, da das Konzert schon Wochen vorher ausverkauft war. Die letztendlich doch freigebliebenen Plätze resultierten aus nicht in Anspruch genommenen Sponsorenkarten sowie einer kleinen organisatorischen Panne beim Vorverkauf. Für das gewünschte nächste Konzert, das im Laufe der nächsten Wochen geklärt wird, soll daher einerseits die Kartenorganisation etwas angepasst und andererseits das mit mehr Plätzen ausgestattete Große Haus angefragt werden.
Ein besonderes Lob gab es für das Schüler- und das Jugendblasorchester, die am Familienkonzert im Mai mit einer nochmals gestiegenen musikalischen Qualität überzeugen konnten. Da im Sommer 10 Kinder aus dem Schüler- in das Jugendblasorchester wechselten, hat das Schülerorchester aktuell „nur“ 15 Mitglieder. Insgesamt verzeichnet der Verein 72 Kinder in der Instrumentalausbildung inkl. Blockflöte zuzüglich 23 Kinder im Klassenmusizieren der Georg-August-Zinn-Schule.
Mit dem zunehmenden Trend zur Ganztagsbetreuung wird es für Vereine immer schwieriger, die eigenen Angebote für Schüler zeitlich organisierbar zu machen. „Wenn der Schüler nicht zum Verein kommen kann, muss der Verein halt zur Schule kommen“, konstatierte Laumann und stellte das Ergebnis dieser Überlegung vor: Nach den Sommerferien startet mit der Stadtteilschule Arheilgen das zweite Klassenmusizieren des Vereins. Dank der Sponsoren sind die Instrumente bereits beschafft bzw. deren Finanzierung geklärt. Das Projekt wurde am vergangenen Samstag anlässlich des Tags der offenen Tür in der Stadtteilschule der Öffentlichkeit vorgestellt.
Seit der Gründung des Vereins haben die Verantwortlichen immer wieder auf die aktuellen Entwicklungen reagieren müssen. Am 15. Oktober 1965 beschloss der damalige Vorstand den Vorschlag von Karl Hahn umzusetzen und den bis dahin existierenden Spielmannszug auf Blasinstrumente umzustellen. 2015 kann das Orchester somit auf 50 Jahre Blasmusik zurückblicken. Aktuell wird gerade eine Festschrift erstellt, die zum Familienkonzert am 9. Mai erhältlich ist. Auch die Serenade soll unter dem Einfluss des Jubiläums etwas „größer“ ausfallen – sowohl kulinarisch als auch bzgl. der Programmpunkte.
Dass eine derart rührige und erfolgreiche Abteilungsleitung einen großen Rückhalt im Verein hat, bewiesen die Wahlen. Gemäß des Zwei-Jahres-Rhythmus standen aus dem Vorstand die Positionen Stellvertretende Abteilungsleitung (Michael Koller), Sponsoring (Jürgen Jourdan), Schriftführer (Ruben Precht) und Jugendarbeit (Julia Kaddatz) zur Wahl. Sie wurden ebenso einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wie Notenwartin Bärbel Kraus und Vizedirigentin Lisa Joos. Die von der Jugendversammlung bestimmten Vertreter Dennis Henn und Max Nolte wurden von der Versammlung bestätigt und bilden künftig das Sprachrohr der Jugend im Vorstand. Die Kassenprüfung liegt in den Händen von Kai Reper und Britta Miekley.
Die engagierte Jugendarbeit, viel beachtete und gut besuchte Auftritte sowie eine qualitativ hochwertige musikalische Arbeit schlagen sich letztendlich auch in den Statistiken nieder. Im Januar 2015 hat das Große Orchester 74 MusikerInnen mit einem Altersschnitt von 32,7 Jahren und inklusive aller Schüler ca. 230 Mitglieder in der Abteilung. Die 1. Klarinetten konnten mit einer Anwesenheitsquote von 84,49% die Ernennung zum „Satz des Jahres“ wiederholen.
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