Stimmungsvoll und unterhaltsam - Wixhäuser Sommerserenade etabliert sich als Publikumsmagnet

(Foto: Foto: Thomas Nolte)
Mit einem Rückblick auf die „Gute alte Zeit“ begann die dritte Sommerserenade des Sinfonischen Blasorchesters der TSG Wixhausen am vergangenen Sonntag. Berliner Lieder von Walter Kollo („Solange untern Linden“) und Paul Linke („Berliner Luft“), Melodien von Slavko Avsenik und bekannte Schlager aus den Anfängen der Tonfilmzeit wehten einen Hauch von Nostalgie durch den Garten hinter der evangelischen Kirche. Wobei die „Gute alte Zeit“ in Wixhausen ja schlicht „frijer“ heißt, wie Dirigent Rainer Laumann augenzwinkernd erklärte. Anekdotenreich und in bester Mundart führte er durch den Abend.
Feurig präsentierten sich die MusikerInnen im „Latin und Swing“-Block. „Latin Favourites“, „Happy Music mit James Last“, „Hits International“ und die “Golden Swing Time” luden mit vielen bekannten Melodien zum Mitwippen ein. Und bei „Copacabana“, „Brasil“ oder „El Bimbo“ standen auch im Publikum kaum noch Füße still.
Pünktlich zum letzten Teil „Rock Pop Party“ setzte die Dämmerung ein, und so kamen dann auch die Lichterketten und Windlichter zum Einsatz und verbreiteten romantische Stimmung im hübsch dekorierten Kirchgarten. Das passte hervorragend zum gefühlvoll vorgetragenen Trompetensolo in „The great Pretender“. Doch auch die Hits von Eric Clapton und Elton John kamen in diesem Ambiente prima zur Geltung. Als echter Kracher erwies sich der „Spirit of 69“. Das spätestens aus Shrek bekannte „I´m a believer“, „Massachusetts“ von den Bee Gees und „Country Roads“ machten sichtlich nicht nur den MusikerInnen Spaß. Mit Wunderkerzen und „Music“ von John Miles endete das offizielle Programm.
Die Serenade fand wie immer eintrittsfrei statt. „Wer ohne Münze ist, der werfe den ersten Schein“, warb Hausherr Pfarrer Ingo Stegmüller humorvoll stattdessen um Spenden für die renovierungsbedürftigen Apostelbilder an der Empore.
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