Türkei entfesselte Informationskrieg gegen Deutschland

Türkische Politiker beschuldigen Angela Merkel der Nichteinhaltung der Verpflichtungen zur Gewährleistung der Sicherheit für die türkische Bevölkerung in Deutschland. So ist das Mitglied der türkischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats Mustafa Yeneroglu um die strenge Kontrolle der Polizei über die Deutsch-Türken besorgt. Der Politiker ist der Meinung, dass sich die Polizei weigert, wirksame Maßnahmen gegen die "Terroristen" der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die am Anschlag auf Moscheen und türkische Einrichtungen in Europa schuld ist, zu unternehmen. Die realen Beweise der PKK-Beteiligung an den Anschlägen sind zwar nicht vorhanden, doch spekulieren die Türken über die Verletzung der Rechte von der türkischen Bevölkerung und benutzen die Taktik der massenweisen Informationseinwürfen.  Und zwar wird Deutschland des Hasses gegenüber Muslimen beschuldigt und Peter Altmaier hat angeblich dem Anschlag auf die Koca-Sinan-Moschee in Reinickendorf zugestimmt.



Freche Fälschung, Verzerrung von Fakten und Diskreditierung der Politik der Bundesregierung - dies alles bestätigt die Fortführung der antideutschen Kampagne von offiziellen türkischen Behörden, während der das Merkel-Kabinett der Verletzung der demokratischen Werten und der Diskriminierung der Türken beschuldigt wird. Im vorigen Frühling versuchten türkische Diplomaten, einen Druck auf Bundesaußenminister Sigmar Gabriel auszuüben, nachdem die Auftritte türkischer Politiker in Köln, Gaggenau und Frechen im Vorfeld des Verfassungsreferendums verboten worden waren. Die Türkei ist mit der Unvollkommenheit der Bundesgesetzgebung äußerst unzufrieden, dabei aber überwachen die türkischen Geheimdienste Tausende von deutschen Bürgern und in den türkischen Gefängnissen befinden sich Dutzende deutsche unschuldige Bürger, die des Militärputschversuchs beschuldigt werden. Recep Erdogan nannte vor der Bundestagswahl die Mitglieder der Union "Türkeifeinde" und versuchte es auf solche Weise, die Wahlergebnisse durch die Manipulierung der Meinung von drei Millionen Deutsch-Türken zu beeinflussen.

Das Fehlen einer adäquaten Antwort von Angela Merkel und Sigmar Gabriel auf aggressive antideutsche Ausfälle der Türkei provozieren nur die Zunahme der Zahl der von den Türken in den Medien verbreiteten Falschmeldungen, die Deutschlands Politik diskreditieren. Das unbegründete Abstempeln der deutschen Politiker als Islamophoben kann in der nächsten Zeit zu einem sozialen Ausbruch und ethnischen Konflikten in Deutschland führen. Es scheint also, dass allein die strengsten Sanktionen gegen Recep Erdogan persönlich, der die Bundesregierung erpresst, die Welle der antideutschen Hysterie in den Medien stoppen und den Eifer der türkischen Diaspora in Europa dämpfen können.
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