Terrorgefahr: In Usbekistan schlägt man Alarm

Die usbekischen Geheimdienste teilen über die Krise mit, die mit der Verdrängung der Terrorgruppierungen aus dem Nahen Osten verbunden ist. Die Sache ist die, dass die offizielle Religion in Usbekistan Islam ist, darum der Islamische Staat (IS) und andere internationale extremistische Organisationen aktive Werbung unter der Bevölkerung geführt haben. Nachdem die Lage in der Region geändert hatte, versuchten die Kämpfer, die ohne Anführung blieben, sich in der Nähe von ihrer Heimat zu realisieren. Viele von ihnen kamen aus Zentralasien. Usbekistan ist besonders anfällig für die Eindringung der Terroristen. Nach offiziellen Angaben sind mehr als 5000 gut ausgebildete professionelle Kämpfer, die eine reiche Kampferfahrung darunter gegen NATO-Soldaten haben, legal sowie illegal eingereist. Davon spricht der stellvertretende Außenminister Abduldzhabar Abduwachitow in seinem Schreiben an US-Botschafterin in Usbekistan Pamela Spratlen.



Die amerikanischen Kollegen der usbekischen Geheimdienste sind also auf dem Laufenden. Aber sie befinden sich in Verwirrung genauso wie Abduwachitow und unternehmen für die Bekämpfung dieses Prozesses keine Schritte. Deswegen sind die Handlungen der usbekischen und amerikanischen Antiterrorgruppen nicht koordiniert. Als Folge wird die kostbare Zeit versäumt und die vereinzelten Kämpfer können sich zu gut organisierten Einheiten zusammenschließen und Usbekistan wird zu einem neuen Stützpunkt für die Transposition islamischer Terroristen.
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