Zinspolitik und finanzielle Lage Europas angespannt

Obwohl die EU ein sehr großer Handelsraum für die europäischen Staaten ist, geht es den meisten Mitglieder nicht gut, wenn man sich den Staatshaushalt anschaut. Ein Großteil ist sehr hoch verschuldet, die Jugendarbeitslosigkeit ist auf Rekordhoch und die Altersarmut steigt stetig. Die EZB hat mit der Senkung des Leitzinses versucht die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Doch lässt der Erfolg bis heute auf sich warten.

Was hat die EZB für 2018 entschieden

Der Chef der europäischen Zentralbank Mario Draghi, hat für 2018 bekannt gegeben, dass der Leitzins weiterhin auf Prozent stehen bleibt. Der Einlagezinssatz für Banken bleibt gleich bei minus 0,4 Prozent. Das Kaufprogramm für Staatsanleihen wird gesenkt auf 30 Milliarden Euro gesenkt. Zum ersten Mal verzichten die Währungshüter auf die Formulierung, dass die Notenbank die Anleihenkäufe ausweiten könnte, sofern die Rahmenbedingungen sich verschlechtern. 

Bevölkerungswanderung macht der EU zu schaffen

Die Asylkrise hat nicht nur Deutschland fest im Griff. Auch für Europa ist diese Völkerwanderung eine Bewährungsprobe. Leider gibt es immer mehr Länder, welche keine Asylbewerber und Schutzsuchenden aufnehmen wollen. Insbesondere Polen, Ungarn, Tschechien und viele weitere "Oststaaten" verweigern die Aufnahme. Damit verletzen sie geltendes Recht. 

Kunden von Versicherungen und Finanzprodukten sind benachteiligt

Während sich Kreditgeber und Versicherungen Geld zum Null-Tarif borgen können, werden die Zinsen nicht nachhaltig genug gesenkt um die Bevölkerung zum Kaufen und Konsumieren zu bewegen. Im Gegenteil, für Banken ist es lukrativer Strafzinsen zu zahlen als die Wirtschaft anzukurbeln. Damit verlieren Banken ihr Aufgabe zunehmend. Besonders bitter ist die Situation für Sparer und Besitzer von Riester-Renten und Lebensversicherungen. Die Zinsvorteil ist nicht mehr vorhanden. Damit sind Millionen Verträge unbrauchbar.
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