Im Getümmel stirbt der beste Freund des Menschen

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Nicht einmal ein leises Wimmern ist zu hören.
Eingerollt liegen die Hunde in einer Ecke die sie für sicher halten. Die meisten von ihnen haben gelernt, den Menschen zu fürchten. Tiere werden behandelt wie Gegenstände. Sie werden aufs grausamste misshandelt und auf den Müll geschmissen wie ein altes Kleidungsstück, das eben nicht mehr zu einem passt. Welche Strafe müssen diese Menschen denn schon erwarten? In den meisten Ländern steht der Tierschutz eben ganz unten und die Tierquälerei ganz oben an der Tagesordnung.
Die Hunde sind einsam. Sie haben Hunger und leiden an ihren sowohl psychische als auch physische Wunden.
Doch sie leiden still.
Diese Hunde haben genauso viel wie ein Kind gelernt, wie man auf der Straße überlebt. Menschen, die sich selbst für gute Menschen halten, gehen Tag ein Tag aus an diesem Elend vorbei als wäre es nicht ihre Aufgabe zu helfen.

Wir, die Mitglieder der griechischen Fellnasen e.V., haben es uns zur Aufgabe gemacht, denen zu helfen, die ihre Stimme längst verloren haben. Täglich kämpfen wir um das Leben der Streunenden Hunde in Griechenland. Allein in Xanthi, ein Ort der uns besonders große Sorgen bereitet, leben schätzungsweise 6.000 Hunde und Katzen auf den Straßen. Tendenz steigend.

Das Geld fehlt uns an allen Ecken. Futter, Medikamente, Operations- und Transportkosten sind kaum zu tragen. Dabei bekommen wir die meisten Tiere schon mit wenig Geld wieder gesund. Viele Hunde und Katzen, warten in Tötungsstationen auf ihr sicheres Ende da die Tierheime vor Ort überfüllt sind. So bleibt dem Staat nichts anderes übrig als „den Bestand mit möglichst geringen Kosten zu senken.“ Mit der genaueren Erläuterung dieses Satzes möchten wir Sie nicht belasten. Da es niemals möglich sein wird, für jeden Streuner eine Familie zu finden, liegt unser Augenmerk vor allem auf der Arbeit vor Ort. Wir organisieren Futter, medizinische Hilfe und Kastrationsaktionen um das Leben dieser Tiere wenigstens ein bisschen zu verbessern und das Leid einzudämmen.
Es ist viel Arbeit, der wir kaum gerecht werden können und oft stehen wir an einer Schlucht, die nicht zu überwinden scheint. Dennoch ist die unendliche Dankbarkeit der geretteten Seelen Antrieb genug um weiterzumachen.

Wir Menschen sollten uns einmal selbstkritisch betrachten. Verzichte ich diesen Monat vielleicht auf einen Kinobesuch und benutze mein Geld lieber, um zu helfen? Ihre Lebensqualität wird dadurch mit Sicherheit nicht sinken. Sie wird sich sogar verbessern. Durch eine Patenschaft zu sehen, wie das Geld direkt dem Hund vor Ort hilft, ist ein großartiges Gefühl. Sich als eine Pflegefamilie bereit zustellen, einen Hund in Not zu sich zu holen und für ihn da zu sein bis er vermittelt wird ist mehr als nur eine gute Tat.

Wir verändern vielleicht nicht die Welt, wenn wir einem Tier helfen, aber das macht ein Arzt auch nicht wenn er Ihnen das Leben rettet. Für den Geretteten bedeutet es allerdings die Welt.
Der Sinn dieses Artikels ist, auf das Leid der Tiere in anderen Ländern hinzuweisen. Ob Sie sich nun dafür entscheiden, für unseren Verein, oder auch eine andere Organisationen zu spenden, ist egal. Hauptsache, Sie werden aktiv. Denn schon mit einer geringen Spendensumme kann viel bewegt werden.

Stefanie Judith
griechische Fellnasen e. V.
Webseite: http://www.griechischefellnasen.de/index.html
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