Zwiebelmarkt in Griesheim: Die „Zwiebel“ – kommt auch als Doktor zum Einsatz

(Erfahrungsbericht meiner Mutter, einer ehemaligen Krankenschwester mit den Heilkräften der Zwiebel)
Früher dachte ich, dass Zwiebeln nur in der Küche Verwendung finden: als eine der Zutaten für Soßen und Suppen oder auch zu Salaten. Bei Krankheiten – so hatte ich es als Krankenschwester gelernt – hilft eben nur die Schulmedizin mit ihren vielen chemischen Medikamenten. Durch meine beiden Kinder wurde ich aber Jahre später etwas Besseren belehrt. Wie so viele Kleinkinder waren auch meine Kinder sehr anfällig für Erkältungskrankheiten mit teilweise starken Ohrenschmerzen bis hin zur Mittelohnentzündung. Nun ja, wenn ich es genau nehme, waren meine Kinder im Vergleich zu anderen Kindern öfter und auch länger krank. Die Kinderärzte behandelten dann immer mit fiebersenkenden, schmerzstillenden chemischen Medikamenten – natürlich extra Präparate für Kinder – bis hin zu mehrmaligen Antibiotika-Gaben im Jahr. Die Symptome verschwanden darauf hin auch immer, aber der allgemeine Zustand meiner Kinder litt darunter. Sie waren müde, lustlos und litten unter Appetitlosigkeit. Das konnte so nicht weiter gehen! Und so begann ich, mir Bücher über Homöopathie bzw. physiologische Heilmethoden zu besorgen und mit meinen Kindern Homöopathen zu konsultieren. Nur die Ohrenschmerzen waren schwer in den Griff zu bekommen und tauchten immer wieder auf – meist an den Wochenenden. Als es bei meiner Tochter wieder mal ganz schlimm war und ich am Wochenende keine Möglichkeit hatte, den Homöopathen zu erreichen, musste ich wohl oder übel selbst tätig werden. Natürlich versuchte ich es erst mit den homöopathischen Ohrentropfen, die beim letzten mal noch geholfen hatten. Aber diesmal blieb der erhoffte Erfolg leider aus. So entschloss ich mich, zu einer mir bis dahin unvorstellbaren Heilmethode zu greifen: eine kleingeschnittene Zwiebel auf das Ohr bringen. Na ja, das war mit allen möglichen Ängsten meinerseits verbunden, denn ich hatte keinerlei Erfahrungswerte, handelte auf eigene Verantwortung und stellte mir vor, dass das vielleicht zur Verschlimmerung der Entzündung beitragen würde. Aber ich schob die Angst beiseite und behandelte die Ohrenentzündung mit der Zwiebel! Und das ging so: eine rohe, zerkleinerte Zwiebel in ein Baumwoll-Geschirrtuch geben und dieses auf das Ohr legen. Darauf legte ich dann noch eine gut temperierte Wärmflasche. Es war unglaublich, aber diese Methode half im Gegensatz zu den Schmerzmitteln und Ohrentropfen am Besten. Ab diesem Tag wendete ich bei Ohrenschmerzen nur noch die „Zwiebelmethode“ an und sie half immer. Ich kann diese Heilmethode jedem wärmstens empfehlen.
Nun noch ein paar Worte zur Zwiebel in der Homöopathie. Sie heißt auf Latein „Allium cepa“ und wird in der klassischen Homöopathie in verschiedenen Dosierungen (Potenzen) in der Regel als Globulie (kleine weiße Perlchen) von erfahrenen Homöopathen eingesetzt.

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